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Atesh-Partisanen melden Sabotage an Elektrostation bei Rüstungswerk in Woronesch

Die ukrainische Partisanenbewegung Atesh hat nach eigenen Angaben eine Elektrostation in der Nähe des Werks VZPP-Sborka im russischen Woronesch sabotiert. Das Werk stellt Komponenten für Marschflugkörper Ch-101, Iskander-K-Systeme und Flugabwehrkomplexe Pantsir-S1 her. Durch den Ausfall der Stromversorgung seien Lieferfristen für Schlüsselkomponenten dieser Systeme gerissen worden, die Wiederherstellung der Stromversorgung habe Wochen gedauert.

Das Wichtigste

  • Atesh-Agent drang in die Elektrostation beim Werk VZPP-Sborka in Woronesch ein und zerstörte den Hauptverteilerschrank
  • Das Werk produziert Komponenten für Marschflugkörper Ch-101, Iskander-K und Flugabwehrkomplexe Pantsir-S1
  • Die Sabotage verursachte einen Spannungsstoß und Stromausfall in den Werkshallen
  • Die Wiederherstellung der vollen Stromversorgung dauerte laut Atesh Wochen
  • Lieferfristen für Schlüsselkomponenten der genannten Waffensysteme wurden durch den Ausfall verschoben
  • Der Agent habe die Wachschaft umgangen und die Stadt anschließend sicher verlassen
  • Atesh meldete die Operation über Telegram

Warum es wichtig ist

Der Anschlag zielte auf eine Anlage, die Komponenten für mehrere russische Waffensysteme liefert, die gegen die Ukraine eingesetzt werden. Der Bericht über wochenlangen Produktionsausfall deutet auf eine anhaltende Störung der Lieferketten für Marschflugkörper Ch-101, Iskander-K und die Flugabwehr Pantsir-S1 hin. Damit reiht sich die Operation in eine Reihe von Atesh-Aktionen gegen russische Infrastruktur ein.

Hintergrund

Atesh ist ein ukrainisch verbundenes Partisanennetzwerk, das bereits Sabotageakte auf russischem Gebiet für sich reklamiert hat, darunter Angriffe auf Kommunikationsinfrastruktur in den Regionen Perm und Belgorod sowie auf einen Sendeturm bei dem Dorf Schudrowski in der Region Orjol.