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Selenskyj trifft Japans Premierministerin Takaichi in New York

Präsident Wolodymyr Selenskyj traf am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zusammen. Er dankte ihr für die japanische Unterstützung während des russischen Krieges und sagte, die japanische Hilfe werde fortgesetzt. Themen waren mögliche Zusammenarbeit bei Luftverteidigungstechnologien sowie eine Einladung an Takaichi, Kiew zu besuchen.

Das Wichtigste

  • Treffen fand am 23. September 2026 am Rande der UN-Generalversammlungswoche in New York statt.
  • Selenskyj dankte Japan für Energie-, Sanktions- und humanitäre Unterstützung seit Beginn der russischen Vollinvasion.
  • Takaichi bekräftigte, dass die japanische Hilfe fortgesetzt wird.
  • Gespräch über Zusammenarbeit bei Luftverteidigungstechnologien für den Winter.
  • Selenskyj lud Takaichi nach Kiew ein, insbesondere in die Kyjiwer Höhlenkloster-Lawra, die nach einem russischen Drohnenangriff mit japanischer Hilfe restauriert wurde.
  • Ukraine bot einen gegenseitig vorteilhaften Austausch von Erfahrungen und Technologien an.
  • Selenskyj traf in New York zudem den britischen Premierminister Keir Starmer und sprach über die Fortsetzung der antirussischen Sanktionen.

Warum es wichtig ist

Das Treffen bestätigt die fortgesetzte japanische Unterstützung der Ukraine in mehreren Sektoren, darunter Energie und humanitäre Hilfe. Es eröffnet eine konkrete Zusammenarbeit bei Luftverteidigungstechnologien, die Selenskyj als entscheidend für das Überleben des nächsten Winters bezeichnet. Zudem wird ein persönlicher diplomatischer Kanal zwischen Selenskyj und Takaichi sichtbar, mit einer möglichen Visite in Kiew.

Was geschehen ist

Präsident Wolodymyr Selenskyj traf am Rande der UN-Generalversammlungswoche in New York mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zusammen. Er dankte ihr für die japanische Unterstützung während des russischen Krieges – darunter Energiepakete, Sanktionsentscheidungen und humanitäre Projekte – und sagte, es sei wichtig zu hören, dass diese Hilfe fortgesetzt werde. Beide Seiten erörterten Bereiche, in denen die beiden Länder füreinander nützlich sein können. Selenskyj erklärte, die Ukraine sei bereit, Erfahrungen und Technologien auf gegenseitig vorteilhafter Basis zu teilen, und wies darauf hin, dass Japan über starke Luftverteidigungstechnologien verfüge, die der Ukraine helfen könnten, den nächsten Winter zu überstehen, falls Russland erneut Verhandlungen verweigere. Er lud Takaichi nach Kiew ein, insbesondere in die Kyjiwer Höhlenkloster-Lawra, die nach einem russischen Drohnenangriff auf das UNESCO-geschützte Gelände mit japanischer Hilfe restauriert wurde. In New York traf Selenskyj zudem den britischen Premierminister Keir Starmer; Gesprächsthema war unter anderem die Fortsetzung der antirussischen Sanktionen.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die drei vorliegenden Quellen stammen sämtlich aus ukrainischen Medien. Sie rahmen das Treffen als Bestätigung der japanischen Solidarität mit der Ukraine und betonen praktische Kooperationsfelder – Energie, Luftverteidigung, Technologieaustausch – sowie Selenskyjs Einladung an Takaichi, Kiew zu besuchen.

Hintergrund

Seit Beginn der russischen Vollinvasion hat die Ukraine japanische Unterstützung in den Bereichen Energie, Minenräumung, Trümmerbeseitigung, Gesundheitswesen, Infrastruktur, Landwirtschaft und Industrie erhalten. Japan hatte zudem bei der Restaurierung der Kyjiwer Höhlenkloster-Lawra nach einem russischen Drohnenangriff auf die UNESCO-geschützte Stätte geholfen.