Generalversammlung der Vereinten Nationen
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen ist das wichtigste beratende Organ der UNO, in dem alle Mitgliedstaaten vertreten sind. Sie besteht aus sechs Ausschüssen und tritt jährlich zu Sitzungen zusammen, auf denen zentrale Fragen der internationalen Politik, der Menschenrechte, der Entwicklung und der Sicherheit erörtert werden. Ihre Resolutionen haben empfehlenden Charakter, spiegeln jedoch den Standpunkt der Weltgemeinschaft wider. Ihr Sitz befindet sich in New York.
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Putin schlägt Trump und Xi Dreiertreffen ohne Ukraine vor
Wladimir Putin hat in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump am 9. Oktober einen Dreiergipfel mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping vorgeschlagen, um über ein Ende des Ukraine-Krieges zu Bedingungen Moskaus zu sprechen. Der Kreml brachte den Rahmen des APEC-Gipfels am 18.–19. November in Shenzhen ins Gespräch. US-Außenminister Marco Rubio bestätigte am 19. Oktober in Samarkand, dass Gespräche über ein solches Treffen stattgefunden hätten, sagte aber, er wisse nicht, ob es endgültig vereinbart sei. Die Ukraine wäre nach dem Vorschlag nicht eingebunden.
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USA schlagen Übertragung eingefrorener russischer Vermögenswerte an Washington vor – Europäer lehnen ab
Die US-Regierung hat europäischen Verbündeten vorgeschlagen, einen Teil der 2022 eingefrorenen russischen Staatsvermögen freizugeben und in eine von Washington kontrollierte Finanzstruktur zu übertragen, um die Friedensgespräche über die Ukraine wiederzubeleben. Der Vorschlag wurde von den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner bei einem Treffen in Miami vorgebracht. Europäische Unterhändler wiesen den Plan zurück, Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte vor dem EU-Gipfel in Brüssel, die Vermögenswerte müssten in Europa eingefroren bleiben und die Europäer selbst über ihr Schicksal entscheiden.
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47 Staaten und EU fordern auf UN-Generalversammlung Rückgabe des AKW Saporischschja an die Ukraine
Auf der 81. Sitzung der UN-Generalversammlung haben 47 Staaten und die Europäische Union eine gemeinsame Erklärung abgegeben, in der sie die sofortige Rückgabe des Kernkraftwerks Saporischschja an die ukrainische Kontrolle und den Abzug der russischen Streitkräfte von der Anlage fordern.
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Trump vereinbart russische Dieselimporte mit Putin und fordert einen neuen Präsidenten in der Ukraine
Am 9. Oktober 2026 kündigte US-Präsident Donald Trump nach einem Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Vereinbarung über 300.000 bis 3 Millionen Tonnen russisches Diesel auf den US- und Weltmärkten an. Der Kreml hob sein im Juli 2026 verhängtes Dieselexportverbot vorzeitig auf, und das US-Finanzministerium erließ eine entsprechende Allgemeingenehmigung. Trump griff den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj öffentlich scharf an und erklärte, es sei „Zeit für die Ukraine, einen neuen Präsidenten zu wählen“. Die Reaktionen aus Kiew, dem US-Kongress und europäischen Hauptstädten fielen deutlich kritisch aus; gleichzeitig brachen die parallel laufenden Gespräche in Miami vorzeitig ab.
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Ukraine schickt Delegation nach Washington – Rubio spricht von „strategischer Sackgasse“
Eine ukrainische Delegation wird am 9. und 10. Oktober in den USA mit den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verhandeln. Parallel erklärte US-Außenminister Marco Rubio im Interview mit der griechischen Zeitung Kathimerini, ein diplomatisches Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sei derzeit „unerreichbar“, und sprach von einer „strategischen Sackgasse“. Präsident Wolodymyr Selenskyj wies diese Einschätzung bei einem Besuch in Pryluky zurück und forderte stattdessen härtere Sanktionen gegen Russland.
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Südkorea zieht Botschafter aus Kiew ab – Streit um nordkoreanische Kriegsgefangene und angebliche Sanktionsverstöße
Südkorea hat am 8. Oktober die Rückkehr seines Botschafters aus der Ukraine angekündigt, nachdem die Stimmung zwischen Seoul und Kiew durch den von Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der UN-Generalversammlung öffentlich gemachten Transfer zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener stark belastet wurde. Seoul wirft Kiew die Verletzung einer Geheimhaltungsvereinbarung vor; die ukrainische Seite bestreitet deren Existenz und wertet den Botschafter-Rückruf als diplomatischen Protest, nicht als Abbruch der Beziehungen. Gleichzeitig weist Seoul Vorwürfe zurück, illegal Treibstoff über sanktionierte Tanker nach Russland geliefert zu haben.
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Bericht: Über 176.000 Tonnen Treibstoff von südkoreanischen Häfen nach Russland geliefert — Seoul weist Vorwürfe zurück
Eine Untersuchung von The Guardian zeigt, dass im Juli und August über 176.000 Tonnen Treibstoff, vor allem Diesel, in mehreren südkoreanischen Häfen auf sieben Tanker verladen und in 14 Fahrten an den russischen Fernen Osten geliefert wurden. Drei der Tanker stehen unter Sanktionen Großbritanniens und der EU. Damit war Südkorea im August mit rund 31 Prozent zweitgrößter Lieferant von Seetransport-Ölprodukten für Russland — nach Indien. Die Ukraine bestätigte die Erkenntnisse, die südkoreanische Präsidialverwaltung wies die Vorwürfe zurück.
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Selenskyj: Russland gibt Jet-Drohnen-Technologie an Nordkorea weiter
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bestätigt, dass Russland Technologie für Jet-Drohnen an Nordkorea weitergibt. Damit werde die Hilfe Nordkoreas bei Raketen vergolten. Die Aussage fällt in eine Phase deutlich intensivierter Drohnenangriffe auf die Ukraine.
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Merz wirft Russland Unterstützung der AfD vor – ohne konkrete Beweise
Bundeskanzler Friedrich Merz hat Russland beschuldigt, die rechtspopulistische AfD zu unterstützen. Die Äußerung fiel am 1. Oktober in Münster bei der Verleihung des Internationalen Westfälischen Friedenspreises an die NATO. Konkrete Belege für die Behauptung nannte Merz nicht. Zugleich verwiesen Medien darauf, dass es keine öffentlichen Hinweise auf eine direkte russische Finanzierung der Partei gibt. Hintergrund sind schwache CDU-Ergebnisse bei Landtagswahlen und ein kurzes Gespräch von Außenminister Wadephul mit Sergej Lawrow am Rande der UN-Generalversammlung.
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Südkoreas Präsident droht Ukraine mit „weiteren Schritten“ wegen enthüllter Nordkorea-Gefangener
Südkoreas Präsident Lee Jae Myung hat der Ukraine mit nicht näher bezeichneten „weiteren Schritten“ gedroht, falls sie sich nicht öffentlich dafür entschuldigt, dass Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der UN-Generalversammlung die Verlegung zweier gefangener nordkoreanischer Soldaten nach Südkorea öffentlich gemacht hat. Die Ukraine weist die Vorwürfe zurück und spricht von einem „diplomatischen Missverständnis“.
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Türkei und UN organisieren neue Verhandlungen über Waffenruhe im Schwarzen Meer
Die Türkei und die Vereinten Nationen organisieren für Anfang Oktober neue Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine über eine Waffenruhe im Schwarzen Meer zum Schutz von Getreidelieferungen. Als Vermittler tritt die Schweizer NGO Center for Humanitarian Dialogue auf. Eine geschlossene Initiative dazu wurde Ende September am Rande der UN-Generalversammlung unter Beteiligung der Türkei, der USA, europäischer Staaten, Indiens und Ägyptens gestartet.
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Putin auf dem Waldaiklub: Neutralität der Ukraine, nukleare Drohgebärden und neue Ultimaten für Frieden
Wladimir Putin hat am 1. Oktober auf der 23. Sitzung des Waldaiklubs in Sotschi die Neutralität der Ukraine als Vorbedingung für ein Abkommen bekräftigt, mit Hinweis auf die Souveränitätserklärung der Ukrainischen SSR von 1990. Er drohte erneut mit dem Einsatz von Nuklearwaffen bei einem direkten Angriff auf Russland oder Kaliningrad und verglich diese mit einer „Wand, an der ein Gewehr hängt, das irgendwann abgefeuert werden muss“. Zudem lehnte er einen gegenseitigen Verzicht auf Schläge gegen Schiffe und Ölraffinerien ab und knüpfte einen Frieden an die vollständige Kontrolle Russlands über den Donbass. Die EU-Kommission verurteilte die nukleare Rhetorik als „unverantwortlich“.
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Kongressabgeordnete drängen Trump: Sanktionen gegen Russland nicht lockern
Vier Mitglieder des US-Repräsentantenhauses aus der parteiübergreifenden Ukraine-Unterstützungsgruppe haben Präsident Donald Trump in einem Brief aufgefordert, die Sanktionen gegen Russland nicht abzuschwächen, sondern das sogenannte Graham-Gesetz anzuwenden. Der Appell erfolgt als Reaktion auf Medienberichte, wonach die Trump-Administration eine Lockerung der Sanktionen im Austausch gegen die Freilassung politischer Gefangener durch Russland erwäge.
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Putin-Sondergesandter Dmitrijew führt in Washington Gespräche über Ukraine-Krieg und Energiekooperation
Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Wladimir Putin, Kirill Dmitrijew, hat am 28. September in Washington mit US-Vertretern Gespräche über eine Beendigung des Ukraine-Kriegs und mögliche US-russische Energieinitiativen für die Zeit nach dem Krieg geführt. Ein anonymer US-Vertreter bezeichnete die Gespräche als „konstruktiv". Dmitrijew traf sich mit Vertretern des US-Finanzministeriums und des US-Energieministeriums. Der Besuch folgte auf das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am 22. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York.
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IWF schätzt ukrainischen Finanzierungsbedarf bis 2029 auf 54 Mrd. Dollar – Geber beraten in Brüssel
Der IWF schätzt den ukrainischen Finanzierungsbedarf bis 2029 vorläufig auf rund 54 Mrd. US-Dollar. Am 29. September trafen sich die Geberländer in Brüssel, um über weitere Finanzhilfen zu beraten, während die EU-Mitgliedstaaten uneins sind, wie zusätzliche Mittel aufgebracht werden sollen. Die EU knüpft weitere Hilfen an die Umsetzung des Reformplans durch die ukrainische Regierung.
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Polen bietet an, Patriot-Raketen für die Ukraine auf seinem Territorium zu produzieren
Die stellvertretende polnische Verteidigungsministerin Magdalena Sobków-Czarniecka hat in einem TVN24-Interview angeboten, die Produktion von Patriot-Abfangraketen für die Ukraine auf polnischem Boden zu errichten, falls die USA der Ukraine die entsprechende Lizenz erteilen. Warschau begründet dies mit der «sicheren» Lage seines Staatsgebiets im Gegensatz zur Ukraine im Krieg. Der Vorschlag folgt auf Äußerungen von Präsident Wolodymyr Selenskyj, wonach US-Präsident Donald Trump eine «endgültige Entscheidung» zur Lizenzvergabe getroffen habe – was Trump selbst bislang nicht bestätigt hat. Parallel verhandelt Polen mit den USA über die Errichtung einer dauerhaften US-Militärbasis.
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Ukraine wirft Russland vor, Evakuierung aus besetztem Oleshky zu blockieren – Humanitäre Katastrophe befürchtet
Die Ukraine hat Russland eine zeitweilige Waffenruhe und einen Landkorridor für die Evakuierung von Zivilisten aus dem besetzten Oleshky in der Oblast Cherson vorgeschlagen. Russland lehnte ab. Laut ukrainischen Angaben hat es seit dem 26. Mai keine Lebensmittellieferungen mehr in die Stadt gegeben, es werden Fälle von Hungertod gemeldet. Die Ukraine bringt den Fall nun vor die UN-Generalversammlung und ruft das IKRK sowie den Europarat zum Handeln auf.
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Trump hofft auf Ukraine-Deal vor dem Winter, Selenskyj widerspricht: Putin will Krieg nicht beenden
US-Präsident Donald Trump hat am 26. September erklärt, er hoffe, dass Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin sich noch vor einer harten Winterzeit auf eine Vereinbarung einigen können. Am selben Abend hielt der ukrainische Präsident Selenskyj in seiner Abendansprache dagegen: Putin plane nicht, den Krieg gegen die Ukraine in diesem Winter zu beenden, und finde ständig neue Vorwände, um Treffen, ein trilaterales Format und Gespräche über ein Kriegsende zu vermeiden. Trump und Selenskyj hatten sich am 22. September am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York getroffen.
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Trump empfängt Xi im White House: Gipfel ohne Durchbrüche, Ukraine drängt auf China-Beteiligung
US-Präsident Donald Trump empfing den chinesischen Staatschef Xi Jinping am 25. September im White House zu einem aufwendigen Gipfeltreffen, das jedoch keine erkennbaren Fortschritte bei den Themen Künstliche Intelligenz, Handel, Taiwan und dem Krieg mit Iran brachte. Während des Treffens forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Trump auf, Xi dazu zu bewegen, auf Russlands Präsident Wladimir Putin einzuwirken, um den Krieg zu beenden oder zumindest zu deeskalieren.
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Finnlands Präsident Stubb bittet Musk um Starlink-Erweiterung für die Ukraine
Finnlands Präsident Alexander Stubb hat in einem Interview mit Reuters den Eigentümer von SpaceX, Elon Musk, aufgefordert, die Starlink-Satelliteninternet-Abdeckung für die Ukraine auszuweiten, damit diese russische ballistische Raketenwerfer angreifen kann. Stubb erklärte, die Ukraine brauche vor dem Winter drei Dinge: Luftverteidigungsmittel, Energieinfrastruktur und Geld. Er äußerte zudem die Ansicht, dass der Krieg nicht vor dem Winter enden werde, und unterstützte eine bedingungslose Waffenruhe.