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Russland greift Kiew am Abend des 18. Oktober mit ballistischen Raketen an – ein Toter, zwei Verletzte

Am Abend des 18. Oktober 2026 hat Russland Kiew mit ballistischen Raketen angegriffen. Nach Angaben der Stadtverwaltung (KMVA) wurde ein Mensch getötet und zwei verletzt, einer davon stationär im Krankenhaus. Bürgermeister Vitali Klitschko meldete Einschläge im Desnianskyi- und im Dnipro-Bezirk, darunter ein Gebäude eines medizinischen Zentrums sowie ein Nichtwohngebäude und Bildungseinrichtungen.

Das Wichtigste

  • Datum: Sonntagabend, 18. Oktober 2026.
  • Erste ballistische Rakete Richtung Kiew laut Luftwaffe der Streitkräfte der Ukraine um 22:57, Luftalarm um 22:58, Entwarnung um 23:39.
  • Einschlag im Desnianskyi-Bezirk in einem Gebäude eines medizinischen Zentrums.
  • Einschlag im Dnipro-Bezirk in einem Nichtwohngebäude; laut Ukrinform wurden auch Bildungseinrichtungen beschädigt.
  • Nach Angaben der KMVA: ein Toter, zwei Verletzte (einer hospitalisiert).
  • Notdienste wurden zu den Einschlagstellen entsandt.

Warum es wichtig ist

Der Angriff forderte in der ukrainischen Hauptstadt ein Todesopfer und Verletzte und beschädigte eine medizinische Einrichtung sowie Bildungseinrichtungen. Er steht im Kontext der anhaltenden russischen Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur: Präsident Wolodymyr Selenskyj beziffert die Angriffe auf den Energie- und Öl-Gas-Sektor seit der von US-Präsident Donald Trump am 11. Oktober angekündigten „Energie-Waffenruhe“ auf 76. Die Opferzahlen entwickelten sich über den Abend hinweg – Klitschkos erste Meldung nannte noch keine Opfer, die KMVA bestätigte später einen Toten und zwei Verletzte.

Was geschehen ist

Am Sonntagabend, dem 18. Oktober 2026, schlug Russland Kiew mit ballistischen Raketen. Die Luftwaffe der ukrainischen Streitkräfte meldete um 22:57 die erste ballistische Rakete Richtung Kiew; um 22:58 wurde Luftalarm ausgelöst, um 23:39 wieder entwarnt. Korrespondenten von Suspilne berichteten von starken Explosionen in der Stadt. Kiews Bürgermeister Vitali Klitschko meldete um 23:24 einen ersten Einschlag im Desnianskyi-Bezirk in einem Gebäude eines medizinischen Zentrums sowie einen Einschlag im Dnipro-Bezirk in einem Nichtwohngebäude; nach Angaben von Ukrinform wurden dort auch Bildungseinrichtungen beschädigt. Notdienste wurden zu den Einschlagstellen entsandt. Laut der Stadtverwaltung Kiew (KMVA) kam ein Mensch ums Leben, zwei wurden verletzt, einer von ihnen wurde medizinisch stationär aufgenommen.

Wo die Berichte auseinandergehen

Klitschkos erste Meldung enthielt noch keine Angaben zu Opfern; die KMVA bestätigte später einen Toten und zwei Verletzte. Zudem gibt es nicht offiziell bestätigte Informationen, dass rund acht S-400-Raketen Energieanlagen getroffen hätten – im offiziellen Bericht werden Einschläge in einem medizinischen Zentrum, einem Nichtwohngebäude und Bildungseinrichtungen genannt.

Hintergrund

Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj hat Russland den ukrainischen Energie- und Öl-Gas-Sektor seit der von US-Präsident Donald Trump am 11. Oktober angekündigten „Energie-Waffenruhe“ 76-mal angegriffen. In der Woche davor wurden laut Selenskyj 66 Raketen auf die Ukraine abgefeuert, mehrheitlich ballistische. In der Nacht zum 17. Oktober setzte Russland laut Selenskyj mehr als 300 Kamikaze-Drohnen vom Typ Shahed und Raketen ein und traf mehr als 15 wichtige Anlagen der Energieübertragung und -erzeugung. Ein ukrainischer Militäarkorrespondent erklärte, der Angriff auf Kiew sei überwiegend mit RM-48U-Raketen aus S-400-Systemen geführt worden, nach den Geräuschen seien vermutlich auch zwei Iskander-Raketen zum Einsatz gekommen. Unbestätigt bleibt, dass rund acht S-400-Raketen Energieanlagen getroffen hätten.