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Raketenangriff auf Schule und Schutzraum in Komyschuchacha tötet 31 Menschen

Bei russischen Luftangriffen auf eine Schule und einen angrenzenden Schutzraum im Oblast Saporisch am 2. November 2025 starben in Komyschuchacha mindestens 31 Menschen. Fünf weitere Personen wurden verletzt, fast 50 galten zunächst als vermisst. In der Schule wurde regelmäßig humanitäre Hilfe verteilt; Polizisten und Rettungskräfte waren beim Eintreffen vor Ort.

Das Wichtigste

  • Russische Streitkräfte schlugen am 2. November 2025 zunächst die Schule und anschließend den Zufluchtsort an.
  • Die Zahl der Toten stieg während der laufenden Such- und Rettungsarbeiten von 26 auf 29 und später auf 31.
  • Fünf Menschen wurden verletzt, fast 50 galten zunächst als vermisst.
  • Unter den Opfern waren vier Polizisten und zwei Rettungskräfte.
  • Die Schule wurde als Schutzraum und für die Verteilung humanitärer Hilfe genutzt.
  • Im Oblast Saporisch wurde für den 3., 4. und 5. November eine dreitägige Trauerfeier angekündigt.
  • Ein FPV-Drohnenangriff auf einen Sozialbus in Bilenke kostete einer 1952 geborenen Passagierin das Leben.

Warum es wichtig ist

Der Angriff traf eine Einrichtung, in der humanitäre Hilfe verteilt wurde, sowie einen Schutzraum für Zivilisten. Die hohe Zahl der Opfer zeigt, wie verwundbar zivile humanitäre und Schutzinfrastrukturen im Süden der Ukraine während der fortgesetzten russischen Angriffe sind. Da die Bilanz während der Such- und Rettungsarbeiten noch stieg, bleibt auch das число der Vermissten ungewiss.

Was geschehen ist

Am 2. November 2025 griffen russische Truppen Komschuschacha im Oblast Saporisch mit mindestens neun Luftangriffen an. Zunächst wurde die Schule getroffen, in der Bewohner humanitäre Hilfe erhielten und die zugleich als Schutzraum diente. Danach folgte ein weiterer Angriff auf den Zufluchtsort, in dem sich Zivilisten aufhielten. Nach einem direkten Treffer stürzte eine Betonkonstruktion zusammen und ein Feuer brach aus. Viele der Opfer waren Menschen, die Hilfsgüste abholen wollten oder nach dem ersten Angriff Verletzten halfen. Unter den Toten befanden sich vier Polizisten und zwei Rettungskräfte; letztere waren mit anderen an der Rettung beteiligt. Die Zahl der Toten stieg im Verlauf der mehr als zwei Tage andauernden Such- und Rettungsarbeiten von zunächst 26 über 29 auf 31. Fünf Menschen blieben unter ärztlicher Beobachtung, während fast 50 als vermisst galten.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Berichte betonen, dass die Schule regelmäßig für die Verteilung humanitärer Hilfe genutzt wurde und dass unter den Opfern Polizisten, Rettungskräfte, kommunale Beschäftigte und Zivilisten waren. Sie heben auch die laufenden Such- und Rettungsarbeiten sowie die dreitägige regionale Trauerfeier hervor. Ukrainische Beamte und Kommentatoren betrachten den Angriff als Übergriff auf Zivilisten, die humanitäre Hilfe suchten, und виerten ihn як příвід для відповідальності та відмови від поступок Росії.

Wie internationale Quellen darüber berichten

Internationale Berichte stellten zunächst die Größe des Angriffs und die steigende Zahl der Toten in den Vordergrund. Später wurde über den Anstieg auf 31 Todesopfer berichtet. Hervorgehoben wurden außerdem die Verurteilung durch den Europarat und dessen Bemühungen um Rechenschaftspflicht und Entschädigung.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Angaben zur Zahl der eingesetzten gelenkten Bomben und zur Zahl der Angriffe gehen auseinander. Einige Berichte sprechen von mindestens neun Angriffen oder neun Bomben beim zweiten Angriff, während eine Meldung zehn FAB-3000-Bomben auf die Schule nennt. Auch die Opferzahl entwickelte sich mit den laufenden Such- und Rettungsarbeiten von zunächst 26 über 29 auf 31.

Hintergrund

Die Schule diente in Komschuschacha als Widerstandsort und als Stützpunkt für die Verteilung humanitärer Hilfe an die verbliebenen Bewohner. Die Angriffe ereigneten sich, nachdem eine begrenzte Waffenruhe im Oblast Cherson abgelaufen war; Berichte beschreiben die Wiederaufnahme der Angriffe nach dem Ende der Pause. Die Waffenruhe hatte humanitäre Hilfs- und Evakuierungseinsätze in von Russland kontrollierten Frontgebieten ermöglicht.