Europäische Union
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Ukrainische F-16-Piloten müssen bei Luftkämpfen mangels Raketen auf die Bordkanone zurückgreifen
Ukrainische F-16-Piloten leiden nach Angaben des Kommandeurs der 107. Luftstaffel mit dem Rufzeichen „Phantom" unter einem akuten Mangel an Luft-Luft-Raketen. In einigen Tageseinsätzen bleiben ihnen nur die 20-mm-Bordkanonen, um russische Luftziele zu bekämpfen. Die Ukraine wirbt international um neue Lieferungen, mehr Interzeptor-Raketen für Patriot-Systeme und eine Ausweitung der Produktion.
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Koordinierte europäische Reaktion auf mutmaßliche russische Sabotage am Leipziger Flughafen
Deutschland wirft Russland einen Sabotageversuch mit einer mit Sprengstoff bestückten Drohne am Leipziger Flughafen vor. Daraufhin haben mindestens acht europäische Staaten sowie die EU russische Diplomaten einbestellt. Deutschland schließt das russische Konsulat in Bonn und das „Russische Haus“ in Berlin.
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Orban-Nachfolger Magyar bekräftigt Blockade weiterer EU-Beitrittskapitel für die Ukraine
Der ungarische Ministerpräsident Péter Magyar hat am 3. September erklärt, Budapest werde weitere Verhandlungskapitel zur EU-Mitgliedschaft der Ukraine nur dann unterstützen, wenn die bilateralen Vereinbarungen zu den Rechten der ungarischen Minderheit in der Ukraine umgesetzt werden. Er wandte sich gegen ein beschleunigtes Verfahren und verwies auf Serbien, das seit rund 15 Jahren nur zwei von sechs Kapiteln eröffnet hat. Unterdessen hat die Werchowna Rada eine Erklärung zur Verurteilung der sowjetischen Verbrechen in der Transkarpatien-Region 1944–1946 verabschiedet.
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EU-Rechnungshof: Verteidigungsbereitschaft bis 2030 kaum erreichbar
Der Europäische Rechnungshof hat einen Bericht veröffentlicht, wonach die EU ihr Ziel, bis 2030 verteidigungsbereit zu sein, voraussichtlich nicht erreichen wird. Als Gründe nennt er die Abhängigkeit von den USA und die Zersplitterung der nationalen Verteidigungssysteme. Zugleich stiegen die Verteidigungsausgaben der EU-Länder von 2020 bis 2025 um 79 Prozent.
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Ungarn gewährt ukrainischen Männern im wehrpflichtigen Alter weiterhin Asyl – gegen EU-Linie
Die ungarische Regierung unter Premierminister Péter Magyar hat angekündigt, weiterhin Asyl für ukrainische Männer im wehrpflichtigen Alter zu gewähren, die nach Ungarn fliehen – vor allem für ethnische Ungarn aus der Transkarpatien-Region. Damit widersetzt sich Budapest dem Beschluss der Europäischen Union, neu eingereisten wehrpflichtigen Ukrainern mit Problemen bei ihren Wehrerfassungsdokumenten den vorübergehenden Schutz zu verweigern. Ungarn hatte gegen die entsprechende EU-Regelung gestimmt.
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Kabinett legt vier Gesetzentwürfe für dritte EU-Tranche über 1,45 Mrd. Euro vor
Das ukrainische Kabinett hat am 3. September 2026 vier Gesetzentwürfe in die Werchowna Rada eingebracht, die Voraussetzung für die Auszahlung der dritten Tranche der EU-Makrofinanzhilfe über 1,45 Mrd. Euro sind. Sie dienen zudem der Erfüllung von Verpflichtungen gegenüber EU und IWF und betreffen Mehrwertsteuerverwaltung, Verrechnungspreise, Kapitalmärkte sowie die Effizienz des Antikorruptionsgerichts.
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Ukraine bittet EU erstmals offiziell um Finanzierung von Patriot-Raketen aus dem 90-Milliarden-Euro-Kredit
Die Ukraine hat die EU-Kommission förmlich gebeten, mehrere Milliarden Euro aus dem 90-Milliarden-Euro-Unterstützungskredit für den Kauf von PAC-3-Abfangraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme zu verwenden. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen bestätigte den Eingang des Antrags am 2. September in Brüssel vor einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Die EU-Mitgliedstaaten prüfen das Ersuchen derzeit.
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Rubio bestätigt US-Gespräche mit Ukraine über Lizenz für Patriot-Raketenproduktion
US-Außenminister Marco Rubio hat am 2. September bestätigt, dass die Vereinigten Staaten mit der Ukraine über die Erteilung von Lizenzen für die Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen verhandeln. Er wies jedoch darauf hin, dass der Aufbau einer solchen Produktion selbst mit Lizenz mehrere Jahre dauern würde und den kurzfristigen Bedarf der Ukraine an Abfangraketen nicht decken könne.
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Deutschland macht Russland für Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich
Die deutsche Regierung hat Russland offizißell für einen Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht, bei dem Anfang August ein Drohne mit Sprengstoff in der Nähe eines ukrainischen Transportflugzeugs entdeckt wurde. Als Reaktion kündigte Außenminister Wadephul die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn und weitere Gegenmaßnahmen an. Die EU verurteilte den Vorfall, während Russland die Vorwürfe zurückwies.
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Deutschland macht Russland offiziell für Drohnenangriff auf ukrainische Frachtflugzeuge in Leipzig verantwortlich
Die deutsche Regierung hat Russland am 1. September offiziell für die Sprengstoffdrohnenvorfälle am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich gemacht, bei denen im August ukrainische Frachtflugzeuge vom Typ Antonov Ziel eines versuchten hybriden Angriffs wurden. Die EU und die NATO verurteilten den Vorfall als neue Stufe der Eskalation und kündigten zusätzlichen Druck auf Moskau sowie weitere Luftverteidigungshilfen für die Ukraine an.