Kalaschnyk: Frachtumschlag in den Häfen von Groß-Odessa seit 22. Juli um mehr als das 15-Fache gesunken
Der ukrainische Minister für Wiederaufbau, Infrastruktur und Transport, Mykola Kalaschnyk, hat bei einem Koordinierungstreffen in Odessa mitgeteilt, dass der Frachtumschlag in den Häfen von Groß-Odessa seit dem 22. Juli um mehr als das 15-Fache zurückgegangen ist. Grund seien russische Angriffe auf Hafeninfrastruktur und zivile Schiffe. Seit Beginn der umfassenden Invasion sind nach seinen Angaben 1.173 Hafenanlagen und 274 zivile Schiffe beschädigt oder zerstört worden.
Das Wichtigste
- Kalaschnyk zufolge ist der Frachtumschlag in den Häfen von Groß-Odessa seit dem 22. Juli um mehr als das 15-Fache gefallen.
- Seit Beginn der umfassenden Invasion wurden 1.173 Hafenanlagen und 274 zivile Schiffe beschädigt oder teilweise zerstört.
- Russland greift systematisch Häfen, Liegeplätze, Schiffe, Ankerplätze und Zufahrtswege an.
- Das Koordinierungstreffen in Odessa wurde von Minister Kalaschnyk geleitet.
- Teilnehmer: Volksabgeordnete, Marine- und Luftwaffenkommando, Oblast-Militärverwaltung Odessa, AMPU, Ukrzaliznytsia, Schifffahrtsverwaltung, Ukrainische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft und Hafenunternehmen.
- Beraten wurden Terminalbetrieb, Versicherungen, Schadensentschädigungen und alternative Logistikrouten vor allem per Bahn und über Donauhäfen.
Warum es wichtig ist
Der Zusammenbruch des Frachtumschlags in den Häfen von Groß-Odessa um mehr als das 15-Fache seit dem 22. Juli bedeutet eine schwere Störung des ukrainischen maritimen Exportkorridors und damit unmittelbare Auswirkungen auf ukrainische Exporte, die Wirtschaft sowie die Ernährungssicherheit anderer Länder. Die kumulative Schadensbilanz von 1.173 Hafenanlagen und 274 betroffenen zivilen Schiffen unterstreicht, dass Russland Hafenanlagen, Liegeplätze, Schiffe, Ankerplätze und Zufahrtswege systematisch angreift. Gleichzeitig arbeiten ukrainische Stellen an Ausweichrouten vor allem per Schiene und über Donauhäfen sowie an Versicherungs- und Entschädigungsmechanismen, um die Ausfuhren aufrechtzuerhalten.
Was geschehen ist
Bei einem Koordinierungstreffen in Odessa, das von Mykola Kalaschnyk, Minister für Wiederaufbau, Infrastruktur und Transport, geleitet wurde, berichtete dieser, dass der Frachtumschlag in den Häfen von Groß-Odessa seit dem 22. Juli um mehr als das 15-Fache zurückgegangen ist. Als Ursache nannte er russische Angriffe auf Hafeninfrastruktur und zivile Schiffe. Seit Beginn der umfassenden Invasion seien 1.173 Hafenanlagen und 274 zivile Schiffe beschädigt oder teilweise zerstört worden; angegriffen würden Häfen, Liegeplätze, Schiffe, Ankerplätze und Zufahrtswege. An dem Treffen nahmen Volksabgeordnete, das Kommando der Marine und der Luftwaffe, die Oblast-Militärverwaltung Odessa, die AMPU, Ukrzaliznytsia, die Schifffahrtsverwaltung, die Ukrainische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft und Hafenunternehmen teil. Erörtert wurden der Weiterbetrieb der Terminals, Versicherungen, Schadensentschädigungen sowie alternative Logistikrouten, vor allem per Bahn und über Donauhäfen. Kalaschnyk forderte, dass die Unternehmen unter dem derzeitigen Bedrohungsniveau weiterarbeiten.
Hintergrund
Das Koordinierungstreffen in Odessa brachte Volksabgeordnete, das Marine- und Luftwaffenkommando, die Oblast-Militärverwaltung Odessa, die AMPU, Ukrzaliznytsia, die Schifffahrtsverwaltung, die Ukrainische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft und Hafenunternehmen zusammen, um den Seekorridor, die Stabilität der Logistik und die Sicherheit der Schifffahrt zu erörtern.