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Russland greift Odessa und Oblast mit Drohnen an – 178.700 Haushalte ohne Strom

Russland hat in der Nacht zum 19. September 2026 einen massiven Drohnenangriff auf Odessa und die Oblast Odessa geflogen. Dabei wurden ein Verwaltungsgebäude, das bereits am Vortag getroffen worden war, sowie Energieinfrastruktur und Wohngebäude beschädigt. Etwa 178.700 Haushalte waren zeitweise ohne Strom, mehr als 60.000 wurden wieder versorgt. Opfer wurden nicht gemeldet.

Das Wichtigste

  • Russland griff in der Nacht zum 19. September 2026 Odessa und die Oblast Odessa mit Drohnen vom Typ Shahed an.
  • Ein Verwaltungsgebäude in Odessa, das bereits am 18. September getroffen worden war, wurde erneut getroffen – es war der dritte Angriff innerhalb von zwei Tagen.
  • Beschädigt wurden zwei Wohngebäude, ein zweistöckiges Bildungsgebäude, ein Auto und ein Kleinbus.
  • Rund 178.700 Haushalte in der Oblast Odessa waren am Morgen ohne Strom; über 60.000 wurden wieder versorgt.
  • Notabschaltungen betrafen Teile des Rajons Odessa, darunter die Stadtteile Peresyp und Prymorskyj.
  • Drei Obus- und neun Straßenbahnlinien fielen aus, der Rest verkehrte verkürzt; im Stadtteil Peresyp wurde die zentrale Wasserversorgung unterbrochen.
  • Die ukrainische Luftwaffe meldete 174 Angriffsdrohnen und zwei Zircon-Schiffsabwehrraketen in der Nacht; 141 Ziele seien neutralisiert worden.
  • Verletzte oder Tote wurden bei dem Angriff vom 19. September nicht gemeldet.

Warum es wichtig ist

Der Angriff verursachte mit rund 178.700 Haushalten ohne Strom eine der größten einzelbedingten Versorgungsunterbrechungen in der verfügbaren Berichterstattung. Er war der dritte Treffer auf dasselbe Verwaltungsgebäude in zwei Tagen – ein Muster gezielter Wiederholungsangriffe. Zivile kritische Infrastruktur – Strom, elektrischer Nahverkehr und Wasserversorgung – war betroffen. Bereits beim Angriff vom 18. September waren 10 Menschen verletzt worden, darunter zwei Rettungskräfte, was das Risiko für Einsatzkräfte verdeutlicht.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 19. September 2026 startete Russland einen massiven Drohnenangriff auf Odessa und die Oblast Odessa. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe griff Russland die Ukraine über Nacht mit 174 Angriffsdrohnen und zwei Zircon-Schiffsabwehrraketen an; 141 Ziele seien neutralisiert worden, die Hauptrichtungen des Angriffs seien die Oblasten Odessa und Kiew gewesen. Ein Einschlag traf das Verwaltungsgebäude in Odessa, das bereits am 18. September beschädigt worden war; auf den oberen Etagen brach ein Brand aus, den Rettungskräfte löschten. Achtung: Der Angriff am 18. September – ein Doppelschlag auf ein elfstöckiges Verwaltungsgebäude im Zentrum von Odessa während laufender Rettungsarbeiten – hatte 10 Verletzte gefordert, darunter zwei Rettungskräfte. In der Nacht zum 19. September wurden zudem zwei Wohngebäude (Dächer, Fassaden und Verglasung beschädigt), ein zweistöckiges Bildungsgebäude, ein Pkw und ein Kleinbus beschädigt. Verletzte oder Tote wurden beim Angriff vom 19. September nicht gemeldet. Der Angriff traf Energieinfrastruktur: Am Morgen waren rund 178.700 Haushalte in der Oblast Odessa ohne Strom; über 60.000 Haushalte waren bereits wieder versorgt. Notabschaltungen betrafen Teile des Rajons Odessa, darunter die Stadtteile Peresyp und Prymorskyj. In Odessa fielen drei Obus- und neun Straßenbahnlinien aus; die übrigen Linien verkehrten verkürzt. Im Stadtteil Peresyp wurde die zentrale Wasserversorgung unterbrochen, Wasser wurde an acht Stellen an die Bewohner ausgegeben. Über die Folgen informierten der Leiter der OVA Odessa, Oleh Kiper, und der Leiter der MVA Odessa, Serhij Lysak.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Alle verfügbaren Quellen sind ukrainisch und führen den Angriff übereinstimmend auf Russland zurück. Sie richten den Fokus auf die lokalen Folgen für die Zivilbevölkerung: Ausmaß der Stromausfälle, Unterbrechungen im elektrischen Nahverkehr und der Wegfall der zentralen Wasserversorgung in Teilen Odessas. Ukrainische Beamte – OVA-Chef Oleh Kiper und MVA-Chef Serhij Lysak – werden zitiert bzw. angeführt, um die Schäden am Verwaltungsgebäude zu erläutern, das demnach innerhalb von zwei Tagen zum dritten Mal getroffen wurde. Eingebettet wird der Angriff in den Kontext des Doppelschlags vom Vortag (10 Verletzte, darunter zwei Rettungskräfte), um das wiederholte gezielte Treffen desselben Gebäudes herauszuarbeiten. Die morgendliche Bilanz der Luftwaffe (174 Drohnen, 2 Zircon-Raketen, 141 neutralisierte Ziele) wird als Beleg für den Umfang des Angriffs herangezogen.

Hintergrund

Am Nachmittag/Abend des 18. September 2026 hatte Russland ein elfstöckiges Verwaltungsgebäude im Zentrum von Odessa getroffen. Während der laufenden Rettungsarbeiten schlug eine zweite Rakete in dasselbe Gebäude ein; 10 Menschen wurden verletzt, darunter zwei Rettungskräfte. Der nächtliche Angriff vom 19. September folgte weniger als 24 Stunden später und traf erneut dieses Verwaltungsgebäude, wobei auf den oberen Etagen ein Brand ausbrach, den Rettungskräfte löschten. Nach dem Morgenbericht der ukrainischen Luftwaffe vom 19. September waren bei dem nächtlichen Schlag zwei Zircon-Schiffsabwehrraketen und 174 Angriffsdrohnen eingesetzt worden; 141 Ziele seien neutralisiert worden.