Thema: Russland
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Dänischer Geheimdienst warnt vor konkreten russischen Sabotageplänen gegen Rüstungsindustrie
Der dänische Sicherheits- und Nachrichtendienst (PET) hat öffentlich gewarnt, dass russische Geheimdienste konkret Sabotageakte gegen dänische Rüstungsunternehmen planen – insbesondere gegen Firmen, die an Militärhilfe für die Ukraine beteiligt sind. Laut PET-Chefgegenrechercheur Emil Græsholm werden dafür über soziale Netzwerke und Online-Plattformen auch dänische Bürger rekrutiert, die teils nicht erkennen, dass sie für Moskau arbeiten. Die Warnung fällt in eine Reihe ähnlicher Vorfälle in mehreren europäischen Ländern.
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Moskauer Flughäfen zum zweiten Mal in Folge nachts geschlossen – Selenskyj warnt vor russischem Luftraum
Die Moskauer Flughäfen Wnukowo und Scheremetjewo haben in der Nacht zum 3. September zum zweiten Mal in Folge den Flugbetrieb eingestellt, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj internationale Fluggesellschaften und Versicherer vor der zunehmenden Gefahr im russischen Luftraum gewarnt hatte. Rosawiazija meldete temporäre Beschränkungen an Flughäfen in der Region Moskau, laut Flightradar24 wurden Hunderte Flüge annulliert oder verspätet. Die Ukraine hat die ICAO offiziell informiert und ein vollständiges Verbot von Zivilflügen über Russland gefordert; die ICAO aktualisierte daraufhin ihre Sicherheitsempfehlungen für Konfliktgebiete. Russische Amtsträger wiesen die Warnungen zurück, Wladimir Putin sprach von „Staatsterrorismus“.
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Tusk nennt Brand in polnischer Drohnenfabrik Sabotage – zweites Feuer bei Luftfahrt-Zulieferer
Polens Ministerpräsident Donald Tusk hat am 2. September erklärt, der Brand im Drohnenwerk von Grupa WB (WB Electronics) im Skarżysko-Kamienna in der Nacht zum 31. August sei zweifellos vorsätzliche Brandstiftung und ein Akt der Sabotage gewesen. Ein zweites Feuer bei JFG Composites in Lublin, einem Zulieferer für die Luftfahrtindustrie, wird noch untersucht; Tusk schloss dort eine vorsätzliche Brandstiftung nicht aus. Die polnische Staatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen terroristischer Straftaten und der Beteiligung an der Tätigkeit eines ausländischen Nachrichtendienstes eingeleitet.
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Deutschland macht Russland offiziell für Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich
Die deutsche Regierung hat Russland am 1. September formell für den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle vom 4. August verantwortlich gemacht und diplomatische Gegenmaßnahmen angekündigt, darunter die Schließung des russischen Generalkonsulats in Bonn. Die EU und mehrere Mitgliedstaaten verwiesen den russischen Botschafter; Russland wies die Vorwürfe zurück.
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Trump knüpft neues Treffen mit Putin an Bereitschaft zu Friedensabkommen
Am 2. September 2025 erklärte US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus, er sei bereit, sich sofort mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen – wolle ein solches Treffen aber nur stattfinden lassen, wenn Russland und die Ukraine bereit seien, ein Friedensabkommen zu schließen. Trump nannte die persönliche Feindschaft zwischen Wolodymyr Selenskyj und Putin als größtes Hindernis und äußerte sich optimistisch, dass das Kriegsende „ziemlich nahe“ sei.
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Bewaffnete Konfrontation zwischen SBU und HUR in Kiew fordert Verletzte – Selenskyj fordert personelle Konsequenzen
Am Morgen des 2. September kam es in der Jurij-Szumskoho-Straße im Kiewer Stadtteil Dnipro zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Operativen des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und Personal des Militärnachrichtendienstes (HUR) des Verteidigungsministeriums. Medien brachten den Vorfall mit dem Verschwinden des stellvertretenden Kommandeurs des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunow, in Verbindung. Präsident Selenskyj verurteilte den Zwischenfall am Abend als „absolut beschämend" und kündigte personelle Entscheidungen an.
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Deutschland wirft Russland hybride Attacke auf ukrainische Frachtmaschine am Flughafen Leipzig/Halle vor
Deutsche Ermittler haben zwei Tatverdächtige im Zusammenhang mit dem Drohnenangriff auf eine ukrainische An-124 am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum 5. August identifiziert. Am 1. September beschuldigte die Bundesregierung Russland offiziell, die hybride Attacke orchestriert zu haben, und kündigte Gegenmaßnahmen an. EU-Außenminister berieten unterdessen über eine Verschärfung der Visaregeln für russische Staatsbürger.
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Ukraine warnt ICAO vor unsicherem russischen Luftraum und fordert Flugverbot
Die Ukraine hat die Internationale Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) offiziell darüber informiert, dass der russische Luftraum aufgrund verstärkter militärischer Aktivität für die Zivilluftfahrt unsicher ist, und Fluggesellschaften sowie Regierungen aufgefordert, Flüge über russisches Gebiet zu vermeiden. Der ukrainische Außenminister Andriy Sybiha gab die Mitteilung am 2. September bekannt und berief sich auf das Recht auf Selbstverteidigung nach Artikel 51 der UN-Charta. Der Schritt folgt auf eine entsprechende Erklärung von Präsident Wolodymyr Selenskyj vom Vorabend und löste Reaktionen an den Märkten, Flugstreichungen türkischer Carrier und scharfe Kritik aus Moskau aus.
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Russland nutzt Flughafen Malé als Drehkreuz für Sanktionsumgehung
Eine Untersuchung der Wall Street Journal zeigt, dass Russland den internationalen Flughafen der maledivischen Hauptstadt Malé als Transitpunkt nutzt, um sanktionierte und dual-use-fähige Waren aus den USA, Europa und China nach Russland zu schleusen. Lokale Mittelsmänner wickeln die Zollabfertigung ab, bevor die Fracht auf Aeroflot-Flüge nach Moskau umgeladen wird.
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Bessent sagt Russland: wirtschaftliche Zusammenarbeit erst nach Kriegsende
US-Finanzminister Scott Bessent hat seinem russischen Amtskollegen Anton Siluanov am Rande des G20-Finanzministertreffens in Asheville (North Carolina) klargemacht, dass eine wirtschaftliche Zusammenarbeit oder Lockerung der Sanktionen erst möglich sei, wenn der Krieg in der Ukraine ende. Hauptthema des bilateralen Gesprächs sei nach Angaben eines US-Vertreters der Ukraine-Friedensplan von Präsident Donald Trump gewesen. Siluanov nahm erstmals seit dem Beginn der russischen Vollinvasion persönlich an einem G20-Finanztreffen teil, was bei europäischen Vertretern auf Unmut stieß.
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Deutschland kündigt Sanktionen gegen Russland nach Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig an
Die deutsche Regierung hat Strafmaßnahmen gegen Russland angekündigt, nachdem sie Moskau offiziell für einen Drohnenangriff auf ein ukrainisches Transportflugzeug am Flughafen Leipzig verantwortlich gemacht hat. Dazu gehören die Schließung des „Russischen Hauses" in Berlin, die Schließung des russischen Konsulats in Bonn und die Verschärfung der Einreisekontrollen.