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Putin-Emissär Dmitrijew in New York zu Gesprächen mit der Trump-Regierung

Der russische Sondergesandte Kirill Dmitrijew ist während der UN-Generalversammlung in New York mit Vertretern der US-Regierung von Präsident Donald Trump zusammengetroffen, darunter Steve Witkoff und Jared Kushner. Das Treffen erfolgt vor dem Hintergrund einer gemeinsamen Erklärung von 50 Staaten und der EU zur Unterstützung der Ukraine, der sich die USA nicht angeschlossen haben.

Das Wichtigste

  • Kirill Dmitrijew, Emissär von Wladimir Putin, reiste am Mittwoch in die USA und traf in New York Vertreter der Trump-Regierung, darunter Steve Witkoff und Jared Kushner.
  • Das Treffen fand während der UN-Generalversammlung in New York statt.
  • Die Visite wurde mit Putin abgestimmt und als Fortsetzung eines früheren Treffens Putins mit US-Vertretern im Kreml beschrieben.
  • Auf der Tagesordnung stehen wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA, Energiefragen sowie eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts.
  • 50 Staaten und die EU gaben bei der UN eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der Ukraine ab, die Russland zur Waffenruhe aufruft; die USA schlossen sich dieser Erklärung nicht an.
  • US-Präsident Donald Trump hatte Putin vor der Visite öffentlich aufgefordert, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden.

Warum es wichtig ist

Das Treffen ist ein direkter Kommunikationskanal zwischen Putin und der Trump-Regierung während einer hochrangigen UN-Sitzung. Es fällt zeitlich mit einer gemeinsamen Erklärung von 50 Staaten und der EU zur Unterstützung der Ukraine zusammen, der sich die USA nicht angeschlossen haben. Die Gespräche über wirtschaftliche Zusammenarbeit, Energie und eine mögliche Friedenslösung für die Ukraine unterstreichen die geopolitische Bedeutung dieser Kontakte.

Was geschehen ist

Kirill Dmitrijew, Emissär des russischen Präsidenten Wladimir Putin, reiste am Mittwoch in die USA und traf in New York während der UN-Generalversammlung mit Vertretern der Trump-Regierung zusammen, darunter Steve Witkoff und Jared Kushner. Die Visite war nach Angaben mit Putin abgestimmt und wurde als Fortsetzung eines früheren Treffens Putins mit US-Vertretern im Kreml beschrieben. Auf der Tagesordnung standen wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA, Energiefragen und eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts. Parallel dazu gaben 50 Staaten und die EU bei der UN eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der Ukraine ab, die Russland zur Waffenruhe aufruft; die USA schlossen sich dieser Erklärung nicht an. Im Vorfeld hatte US-Präsident Donald Trump Putin öffentlich aufgefordert, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Die ukrainische Berichterstattung betont, dass sich die USA der gemeinsamen Erklärung von 50 Staaten und der EU zur Unterstützung der Ukraine nicht angeschlossen haben. Sie stellt die Aussagen ukrainischer Amtsträger in den Vordergrund, die den Krieg als globale Bedrohung und Putin als Quelle von Konflikten darstellen, und kontrastiert diese Position mit dem Besuch des russischen Emissärs in New York.

Hintergrund

Der Besuch wird als Fortsetzung eines früheren Treffens Putins mit US-Vertretern im Kreml im selben Monat dargestellt. Im Vorfeld hatte US-Präsident Trump Putin öffentlich aufgefordert, den Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete Putin als „Patient Zero", der die Idee des Krieges verbreite, und der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha erklärte vor dem UN-Sicherheitsrat, der Krieg Russlands gegen die Ukraine sei eine Bedrohung für die gesamte Welt.