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Raketenangriff auf Kiew verletzt 15 Menschen

Russland griff Kiew in der Nacht zum 22. Oktober mehrfach mit ballistischen Raketen an. In vier Stadtbezirken wurden Treffer registriert; 15 Menschen wurden verletzt, darunter zwei Kinder. Schaden an der Metro, an medizinischen Einrichtungen und Wohngebäuden führte zu Einschränkungen im Straßen- und Nahverkehr.

Das Wichtigste

  • Treffer wurden in den Kiewer Bezirken Dnipro, Darnyzja, TschESCHer und Swjatoschyn registriert.
  • 15 Menschen wurden verletzt, darunter zwei Kinder; acht Menschen wurden in städtischen Krankenhäusern aufgenommen.
  • Auf dem Südlichen Brückenteil wurde ein Teil der Metroinfrastruktur beschädigt.
  • Die Züge der Grünen Linie verkehren vorübergehend nur zwischen Syrets–Wydubytschi und Osokorky– Tschowonyi Chutir.
  • Im Bezirk TschESCHer wurde eine Rettungswachenhalle beschädigt; sechs Rettungswagen waren betroffen.
  • Die Anzahl der Busse auf den Linien 22 und 91 wurde erhöht und die Linienführung angepasst.
  • Im Bezirk Swjatoschyn brach ein Restaurantgebäude in Brand.

Warum es wichtig ist

Der Angriff verletzte 15 Menschen, darunter zwei Kinder, und führte zu acht Krankenhausaufnahmen. Beschädigungen an der Metro, an einer medizinischen Einrichtung, an Rettungsfahrzeugen und an Wohngebäuden beeinträchtigten nicht nur die zivile Infrastruktur, sondern auch den öffentlichen Verkehr in Kiew.

Was geschehen ist

In der Nacht zum 22. Oktober griff die russische Armee Kiew mehrfach mit ballistischen Raketen an. Treffer wurden in den Bezirken Dnipro, Darnyzja, TschESCHer und Swjatoschyn registriert. Auf dem Südlichen Brückenteil wurde die Metroinfrastruktur beschädigt. Im Bezirk TschESCHer wurde eine Rettungswachenhalle beschädigt, während sechs Rettungswagen von den Folgen betroffen waren; medizinisches Personal wurde nach dem bisherigen Stand nicht verletzt. Im Bezirk Dnipro wurden eine Autowerkstatt, Wohnhäuser und eine Tankstelle getroffen oder durch Trümmer beschädigt. Im Bezirk Swjatoschyn brach ein Restaurantgebäude in Brand. Wegen der Schäden am Südlichen Brückenteil wurde der Verkehr in Richtung vom rechten zum linken Ufer eingeschränkt und der Betrieb der Grünen Metrollinie vorübergehend geändert.

Wie ukrainische Quellen darüber berichten

Ukrainische Berichte betonen die Zahl und das Alter der Verletzten, die Krankenhausaufnahmen sowie Schäden an zivilen und medizinischen Einrichtungen. Sie beschreiben außerdem die Auswirkungen auf Metro, Straßenverkehr und Busse und nennen die betroffenen Kiewer Bezirke sowie Informationen aus kommunalen Stellen.

Wo die Berichte auseinandergehen

Frühe Berichte sprachen von mindestens sechs Verletzten, während die spätere Zahl 15 betrug. Die abweichenden Angaben beziehen sich auf verschiedene Zeitpunkte der Berichterstattung über dieselbe Attacke, nicht auf einen bestrittenen endgültigen Schlussstand.

Hintergrund

Wegen der Beschädigung auf dem Südlichen Brückenteil verkehrten die Züge der Grünen Linie vorübergehend nur zwischen den Stationen Syrets–Wydubytschi und Osokorky–Tschowonyi Chutir. Als Reaktion wurden die Buslinien 22 und 91 verstärkt beziehungsweise angepasst.