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Festnahmen nahe US-Stützpunkt Fairford in Großbritannien nach „schwerem Vorfall"

In der Nähe des US-Luftwaffenstützpunkts Fairford in der Grafschaft Gloucestershire wurden am 27. September mehrere Personen im Zusammenhang mit einem „schweren Vorfall" im Dorf Welford festgenommen. Ihnen werden Straftaten nach dem Sprengstoffgesetz zur Last gelegt. Anwohner wurden evakuiert, eine militärische Entschärfungseinheit und bewaffnete Polizei sind im Einsatz. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Festnahmen als „fantastisch" und erklärte, die Verdächtigen seien seit Langem überwacht worden.

Das Wichtigste

  • 27. September: Mehrere Personen nahe des US-Stützpunkts Fairford in Gloucestershire festgenommen
  • Festnahme wegen Straftaten nach dem Sprengstoffgesetz; Spuren werden von einer Einheit der Anti-Terror-Polizei untersucht
  • Bewohner des Dorfs Welford werden in ein nahegelegenes Freizeitzentrum evakuiert
  • Militärische Entschärfungseinheit und bewaffnete Polizei sichern den Bereich, Einsatzkräfte untersuchen mehrere Fahrzeuge
  • Trump sagte, die Verdächtigen seien seit Langem überwacht worden und hätten „großen Schaden" auf der Basis anrichten wollen
  • Behörden bestätigen keine Verbindung der Verdächtigen zum Iran
  • Stützpunkt Fairford war bereits Stützpunkt für US-Operationen gegen den Iran während des Nahost-Konflikts

Warum es wichtig ist

Der Vorfall betrifft einen mutmaßlichen Anschlagsplan gegen einen US-Militärstützpunkt auf NATO-Gebiet. Da Fairford bereits für US-Operationen gegen den Iran genutzt wurde, liegt ein möglicher iranischer Hintergrund nahe – bislang aber ohne Bestätigung. Die Ermittlungen liegen bei der britischen Anti-Terror-Polizei, eine militärische Entschärfungseinheit ist im Einsatz. US-Präsident Trump äußerte sich persönlich, was die diplomatische Dimension zwischen Washington und London unterstreicht.

Was geschehen ist

Am 27. September wurden in Großbritannien in der Nähe des US-Luftwaffenstützpunkts Fairford in der Grafschaft Gloucestershire mehrere Personen im Zusammenhang mit einem als „schwer" beschriebenen Vorfall im Dorf Welford festgenommen. Den Festgenommenen werden Straftaten nach dem Sprengstoffgesetz zur Last gelegt. Die Anti-Terror-Polizei führt die Ermittlungen, die Verdächtigen stehen im Verdacht, einen Anschlag vorbereitet zu haben. Bewohner des Dorfs wurden in ein nahegelegenes Freizeitzentrum evakuiert. Eine spezialisierte militärische Entschärfungseinheit ist vor Ort und untersucht mehrere Fahrzeuge. Bewaffnete Polizisten sichern den Bereich, eine Gefahrgut-Einheit ist ebenfalls im Einsatz. Die Polizei von Gloucestershire teilte mit, die Situation befinde sich unter Kontrolle der Sicherheitskräfte. Die genaue Natur des Vorfalls blieb zunächst unklar.

Wo die Berichte auseinandergehen

Artikel 38415 charakterisiert die Verdächtigen nicht als Vorbereiter eines Terrorakts und erwähnt keine Anti-Terror-Ermittlungen, während Artikel 38773 berichtet, dass die Anti-Terror-Polizei die Ermittlungen leitet und die Verdächtigen im Verdacht stehen, einen Terrorakt vorbereitet zu haben.

Hintergrund

Die US-Luftwaffenbasis Fairford in Gloucestershire wurde während des Nahost-Konflikts für US-Operationen gegen den Iran genutzt. Im Juli hatte das iranische Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC) davor gewarnt, US-Bombenflugzeuge von Fairford aus starten zu lassen. Die britischen Streitkräfte erklärten daraufhin ihre Bereitschaft, das Land gegen jeden Angriff zu verteidigen. Die NATO kündigte an, jeder Bedrohung entgegenzutreten und alles Notwendige zum Schutz aller Bündnispartner zu tun. Im August berichtete die Financial Times, der Iran habe begonnen, mögliche Angriffe auf US-Einrichtungen in Ländern Südosteuropas für den Fall einer weiteren Eskalation durch die USA in Erwägung zu ziehen.