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USA ziehen alle Bomber aus britischem Luftwaffenstützpunkt RAF Fairford ab

Die USA haben alle ihre Bomber von der britischen RAF Fairford abgezogen, nachdem ein Terroranschlag auf den Stützpunkt vereitelt worden war. Laut Pentagon wurden mindestens zwölf Flugzeuge der Typen B-1, B-2 und B-52 in die kontinentalen USA zurückverlegt. Britische Behörden sehen starke Hinweise auf eine iranische Verwicklung.

Das Wichtigste

  • Pentagon bestätigte am Sonntag den Abzug aller US-Bomber aus der RAF Fairford.
  • Zu den abgezogenen Flugzeugen gehören B-1, B-2 und B-52; mindestens 12 Maschinen wurden in die USA zurückverlegt.
  • Am 27. September wurden in Großbritannien Personen nach dem Sprengstoffgesetz im Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen.
  • Die britische Polizei präzisierte später, dass die Festnahmen die Vorbereitung einer terroristischen Tat betrafen.
  • US-Präsident Donald Trump erklärte, die Verdächtigen seien lange überwacht worden und hätten schwere Schäden am Stützpunkt geplant.
  • Die RAF Fairford ist die wichtigste Vorbasenstation der US Air Force Global Strike Command in Europa.
  • Der Abzug erfolgt, während die US-Regierung Optionen zur Fortsetzung des Konflikts mit Iran prüft.

Warum es wichtig ist

Der Abzug entfernt die wichtigste Vorbasenstation der US Air Force Global Strike Command in Europa und reduziert damit die unmittelbare strategische Reichweite der USA auf dem NATO-Gebiet. Mit den Modellen B-1, B-2 und B-52 wurden zentrale Komponenten der nuklearen und konventionellen Schlagkraft der USA verlegt. Der Vorgang wirft Fragen zur Rolle staatlich geförderter Bedrohungen durch den Iran gegen Einrichtungen auf, die US-Streitkräfte auf NATO-Territorium beherbergen. Gleichzeitig fällt die Verlegung in eine Phase, in der die US-Regierung über weitere militärische Optionen gegen das Land beraten.

Was geschehen ist

Die USA haben sämtliche Bomber von der britischen Luftwaffenbasis RAF Fairford abgezogen, wie ein Pentagon-Sprecher am Sonntag bestätigte. Betroffen waren Maschinen der Typen B-1, B-2 und B-52; nach Angaben von zwei Pentagon-Quellen gegenüber NBC News wurden mindestens zwölf Flugzeuge in Stützpunkte auf dem US-Festland zurückverlegt. Einige der Bomber waren erst kürzlich im Rahmen einer Rotation auf der Basis eingetroffen.

Der Abzug folgt auf einen vereitelten Terroranschlag auf die Basis. Am 27. September waren in Großbritannien nach dem Sprengstoffgesetz Personen festgenommen worden; die britische Polizei erklärte später, die Festnahmen stünden im Zusammenhang mit der Vorbereitung einer terroristischen Tat. US-Präsident Donald Trump erklärte, die Verdächtigen seien lange überwacht worden und hätten schwere Schäden an dem Stützpunkt geplant. Der britische Premierminister Andy Burnham verwies auf starke Hinweise auf eine iranische Beteiligung. Der Abzug fällt in eine Phase, in der die US-Regierung nach Angaben von Sky News, dass die US-Regierung möglicherweise ihren Kurs ändere, Optionen für die Fortsetzung des Konflikts mit Iran prüfe, einschließlich neuer Angriffe.

Wo die Berichte auseinandergehen

Die Quellen unterscheiden sich darin, wie sie die iranische Verwicklung darstellen: Ein ukrainischer Bericht führt Aussagen zu 'starken Hinweisen' auf iranische Beteiligung auf den britischen Premierminister Andy Burnham zurück. Die zugrunde liegenden Fakten benennen jedoch keinen britischen Regierungsvertreter, der diese Verbindung unabhängig bestätigt hätte. Darüber hinaus beschreiben die Artikel den Vorfall teils als 'terroristische Tat' oder 'versuchten Terroranschlag', während die Faktenlage lediglich Festnahmen nach dem Sprengstoffgesetz betrifft, die nach britischer Polizeiangabe die Vorbereitung einer terroristischen Tat betrafen.