Thema: Krieg
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Russland greift Ukraine mit 136 Drohnen an – Luftabwehr fängt 114 ab
In der Nacht zum 9. Oktober hat Russland die Ukraine mit 136 Drohnen angegriffen, darunter 93 schnellere Shahed-Drohnen mit Jet-Antrieb. Die ukrainische Luftabwehr schoss oder unterdrückte nach vorläufigen Angaben 114 dieser Drohnen bis 08:00 Uhr. Einschläge wurden an 8 Orten registriert, herabfallende Trümmer an 7 weiteren. Am Morgen schlugen zusätzlich sechs gelenkte Bomben in Saporischschja ein, wobei ein Mensch getötet und sieben verletzt wurden, darunter ein Kind.
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Selenskyj kritisiert Kiews Stadtbehörden für nahezu vollständiges Scheitern beim Resilienzplan
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat bei einer Selektor-Sitzung am 9. Oktober die Kiewer Stadtbehörden öffentlich dafür gerügt, die notwendigen Schritte des nationalen Resilienzplans „nahezu vollständig“ nicht umgesetzt zu haben. Er erklärte die Verzögerungen für inakzeptabel und trug dem Infrastrukturministerium sowie den Oblast-Verwaltungen persönliche Verantwortung auf. Gleichzeitig wies er auf schwere Schäden am Energienetz durch russische Angriffe hin und kündigte Gespräche mit internationalen Partnern über Energieausrüstung und Luftabwehr an.
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Ukrainische Drohnenangriffe treffen russische Raketen- und Treibstoffanlagen
In der Nacht zum 9. Oktober hat die Ukraine nach offizieller Bestätigung des Generalstabs drei russische Militäranlagen angegriffen, die mit dem Start von Raketen und der Produktion von Raketentreibstoff in Verbindung stehen. Betroffen waren eine Filiale des Barmin-Instituts für Startkomplexe und das Zentrum zur Beseitigung interkontinentaler ballistischer Raketen in der Oblast Nischni Nowgorod sowie das Redkino-Forschungswerk in der Oblast Twer. Gleichzeitig meldeten Quellen Drohnenangriffe auf die Ölraffinerie Uchta in der Republik Komi, ein Öllager nördlich von Belgorod und Ziele in der Oblast Kaluga.
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Montenegro nimmt Gründer des russischen Propagandanetzwerks „Rybar" fest und weist ihn aus
Die montenegrinische Polizei hat am 9. Oktober in Risan den Gründer der russischen Propagandaplattform „Rybar", Mychajlo Swinztschuk, dessen Ehefrau Walerija Swinztschuk sowie drei weitere russische Staatsbürger festgenommen. Die fünf Personen werden wegen hybrider Aktivitäten und unter Verweis auf die nationale Sicherheit ausgewiesen; ihre Aufenthaltsgenehmigungen wurden annulliert. Swinztschuk steht seit Juni 2023 unter EU-Sanktionen, die USA hatten 2024 eine Belohnung von bis zu 10 Millionen Dollar für Informationen zum Netzwerk ausgesetzt.
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Russland befestigt Krim-Brücke nach drei ukrainischen Attacken
Nach drei ukrainischen Angriffen auf die Krim-Brücke hat Russland die Brücke zu einem Hochsicherheitsobjekt erklärt und den Verkehr bestimmter Transportkategorien eingeschränkt. Die Partisanenbewegung ATESH berichtet, dass die Besatzer zusätzliche mobile Feuergruppen und Luftabwehreinheiten auf beiden Seiten der Straße von Kertsch stationieren und Munition aufstocken.
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Russischer Angriff auf Wohnhaus in Kiew: zwei Tote und vier Verletzte
Am Abend des 7. Oktober traf ein russischer Angriff ein mehrstöckiges Wohnhaus im Kiewer Stadtbezirk Desnianskyi. Dabei starben zwei Menschen, vier wurden verletzt, darunter zwei Kinder. Rettungskräfte bargen 22 Personen aus dem Gebäude, darunter acht Kinder. Am Folgetag entschärften Spezialisten zwei nicht detonierte Iskander-M-Sprengköpfe in anderen Kiewer Stadtbezirken.
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Russische Drohnenangriffe auf Kiew und Kiewer Oblast fordern am 8. Oktober mehrere Tote und Verletzte
Am Morgen des 8. Oktober hat Russland die ukrainische Hauptstadt Kiew und drei Rajons der Kiewer Oblast mit Drohnen angegriffen. Dabei wurde in Kiew unter anderem ein vierstöckiges Geschäftshaus im Rajon Solomjanskyj getroffen, mehrere Menschen starben oder wurden verletzt. In der Kiewer Oblast wurden nach Angaben des Gouverneurs drei Rajons (Buchanskyj, Browarskyj, Fastiwskyj) angegriffen, drei Bewohner wurden verletzt. Wegen Angriffen auf die Energieinfrastruktur wurden in Kiew und Teilen der Oblast Notabschaltungen des Stroms verhängt, der Wasserdruck sank in mehreren Stadtrayons.
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Baltische Staaten fordern EU-weites Verbot des Transits von russischem Getreide
Litauen, Lettland und Estland haben die EU gemeinsam aufgefordert, den Transit von russischem Getreide durch das Hoheitsgebiet der Union zu verbieten und russische Agraroligarchen auf die Sanktionsliste zu setzen. Der litauische Regierungschef Mindaugas Sinkevičius kündigte an, Litauen werde einen entsprechenden Vorschlag in die EU einbringen, parallel ordnete er schärfere Kontrollen über die Herkunft des durch Litauen transportierten Getreides an. Estland hat den Transit russischen und belarusischen Getreides ab dem 1. Oktober bereits untersagt, Lettland kündigte 300-prozentige Zölle auf Getreidetransporte aus Russland und Belarus an.
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Südkorea zieht Botschafter aus Kiew ab – Streit um nordkoreanische Kriegsgefangene und angebliche Sanktionsverstöße
Südkorea hat am 8. Oktober die Rückkehr seines Botschafters aus der Ukraine angekündigt, nachdem die Stimmung zwischen Seoul und Kiew durch den von Präsident Wolodymyr Selenskyj auf der UN-Generalversammlung öffentlich gemachten Transfer zweier nordkoreanischer Kriegsgefangener stark belastet wurde. Seoul wirft Kiew die Verletzung einer Geheimhaltungsvereinbarung vor; die ukrainische Seite bestreitet deren Existenz und wertet den Botschafter-Rückruf als diplomatischen Protest, nicht als Abbruch der Beziehungen. Gleichzeitig weist Seoul Vorwürfe zurück, illegal Treibstoff über sanktionierte Tanker nach Russland geliefert zu haben.
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Russischer Angriff auf Busse in Kramatorsk – mindestens 12 Tote, später bis zu 33 Tote
Am 8. Oktober haben russische Streitkräfte in Kramatorsk in der Oblast Donezk zwei Passagierbusse (Marschrutkas) angegriffen, die Passagiere beförderten. Nach ersten Angaben des Leiters der Militärverwaltung der Oblast Donezk, Vadym Filashkin, wurden zunächst mindestens zwölf Menschen getötet. Im Tagesverlauf wurde die Zahl auf 30 Tote und 18 Verletzte erhöht; spätere Berichte sprachen von bis zu 33 Toten. Filashkin ordnete die Aussetzung des öffentlichen Nahverkehrs in Kramatorsk und Slowjansk an. Die Generalstaatsanwaltschaft ermittelt wegen eines Kriegsverbrechens. Die Europäische Kommission und die Schweiz verurteilten den Angriff.
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Ukraine schickt Delegation nach Washington – Rubio spricht von „strategischer Sackgasse“
Eine ukrainische Delegation wird am 9. und 10. Oktober in den USA mit den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verhandeln. Parallel erklärte US-Außenminister Marco Rubio im Interview mit der griechischen Zeitung Kathimerini, ein diplomatisches Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sei derzeit „unerreichbar“, und sprach von einer „strategischen Sackgasse“. Präsident Wolodymyr Selenskyj wies diese Einschätzung bei einem Besuch in Pryluky zurück und forderte stattdessen härtere Sanktionen gegen Russland.
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Ukraine meldet rund 1.830 russische Soldatenverluste pro Tag – kumuliert über 1,5 Millionen
Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine hat seine tägliche Verlustmeldung für den 8. Oktober 2026 veröffentlicht. Demnach verlor Russland in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.830 Militärangehörige (tot und verwundet). Die kumulierten Gesamtverluste seit dem 24. Februar 2022 werden mit rund 1.547.780 Personen angegeben. Der Generalstab bezeichnet diese Zahl als die größten russischen Verluste in einem einzelnen Krieg seit dem Zweiten Weltkrieg.
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Notstromabschaltungen in Kiew: Wasserdruck fällt, Metro steht zeitweise still
Am Morgen des 8. Oktober wurden in Kiew und Teilen des Kiewer Gebiets Notstromabschaltungen verhängt, nachdem russische Angriffe Hochspannungsleitungen beschädigt hatten. In vier rechtsufrigen Stadtbezirken sank der Wasserdruck, am Abend stellte die Metro zeitweise den Betrieb ein. Die Lage stabilisierte sich im Tagesverlauf, bevor am Abend neue Spannungsabfälle gemeldet wurden.
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Ukrainischer Drohnenangriff legt Yandex-Datenzentrum in Sassowo lahm
In der Nacht zum 8. Oktober schlugen ukrainische Drohnen auf dem Gelände des Maschinenbauwerks Sasta in der russischen Region Rjasan ein, auf dem sich ein Datenzentrum von Yandex befindet. Durch den Brand wurde das Datenzentrum vollständig stillgelegt; Yandex Cloud und zahlreiche abhängige russische Dienste fielen aus. Präsident Selenskyj bestätigte den Angriff und bezeichnete ihn als "Spiegelantwort" auf russische Schläge gegen ukrainische Datenzentren.
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Dänischer Geheimdienst: Russland führt Sabotageakte gegen dänische Firmen mit Ukraine-Lieferungen durch
Der dänische Inlands- und Auslandsgeheimdienst PET hat am 7. Oktober in Kopenhagen öffentlich erklärt, Russland habe Sabotageoperationen gegen dänische Unternehmen gestartet, die Güter in die Ukraine liefern. Die Leitanalystin Josefine Christensen sprach von einer deutlichen Eskalation der hybriden Kriegführung Moskaus.
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EU-Botschafter einigen sich auf größtes Sanktionspaket gegen Russland seit Kriegsbeginn
Die Botschafter der EU-Mitgliedstaaten haben sich am 7. Oktober auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland geeinigt. Es umfasst 743 Personen und 826 Unternehmen des russischen Rüstungsindustriekomplexes, 77 Abgeordnete der russischen Staatsduma aus besetzten ukrainischen Gebieten sowie die Verlängerung des Chemiewaffen-Sanktionsregimes. Die formelle Genehmigung soll beim Rat für Auswärtige Angelegenheiten am 12. Oktober in Luxemburg erfolgen.
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EU überweist 1,24 Milliarden Euro aus Ukraine-Unterstützungskredit für Drohnen und Raketen
Die EU hat eine neue Tranche von rund 1,2 bis 1,24 Milliarden Euro aus dem Ukraine-Unterstützungskredit an die Ukraine überwiesen. Das Geld ist für die Beschaffung ukrainischer Drohnen, Drohnenabwehr, Drohnenmunition und Raketen bestimmt, wie Ministerpräsident Serhiy Koretsky am 7. Oktober ankündigte. Damit hat die Ukraine im Rahmen des Programms fast 13 Milliarden Euro an Verteidigungsfinanzierung erhalten.
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Ukrainische Elektronik-Kriegs-System "Lima" lenkte russische ballistische Raketen auf Kyiw ab
Das ukrainische System zur elektronischen Kriegsführung "Lima" der Einheit "Nichtna Warta" (Nachtwache) hat Anfang 2026 zwei russische ballistische Raketen, die auf ein wichtiges Regierungsgebäude in Kyiw zuflogen, vom Kurs abgebracht. Die Raketen fielen laut The Wall Street Journal in den Dnipro. Zur gleichen Zeit zeigten Navigations-Apps auf Handys vieler Bewohner Kyiws fälschlich Peru als Standort an.
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Russischer Angriff auf Oleksandriia: Zwei Tote und drei Verletzte bei Drohnen- und Raketenangriff
Am Morgen des 7. Oktober haben russische Streitkräfte mit Raketen und Kamikaze-Drohnen kritische Infrastruktur in der Stadt Oleksandriia in der Oblast Kirowohrad angegriffen. Nach ersten Meldungen, die nur Verletzte nannten, stieg die Opferzahl im Laufe des Tages auf zwei Tote und drei Verletzte; eine Person blieb zunächst unerreichbar. In der Gemeinde Pryiutivka und in einem Forstbetrieb entstanden Sachschäden.
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Russischer Angriff auf Verkehrsinfrastruktur in Saporischschja – Bewegungen auf Seilbrücke zeitweise eingeschränkt
In der Nacht zum 7. Oktober haben russische Streitkräfte ein Objekt der Verkehrsinfrastruktur in Saporischschja getroffen. Der amtierende Leiter der Militärverwaltung des Gebiets Saporischschja, Mykhailo Semikin, meldete den Einschlag und kündigte mögliche vorübergehende Verkehrseinschränkungen auf einzelnen Straßenabschnitten an. Der Verkehr über die Seilbrücke (Wanowyj mist) wurde kurzzeitig eingeschränkt; die Polizei wies auf eine Umleitung über die Insel Chortyzja, die Arkowyj-Brücke, den DniproHES-Damm und die Preobraschenskyj-Brücke hin.