HUR (Hauptnachrichtendienst)
Das HUR (Hauptnachrichtendienst des ukrainischen Verteidigungsministeriums) ist der militärische Nachrichtendienst der Streitkräfte der Ukraine und dem Verteidigungsministerium unterstellt. Es führt militärische Aufklärung einschließlich Auslandsaufklärung durch und führt Spezialoperationen durch. Der Leiter wird vom Präsidenten der Ukraine auf Vorschlag des Verteidigungsministers ernannt.
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Ukraines Oberbefehlshaber Drapatji legt „Kriegsplan“ dem Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat vor
Der ukrainische Oberbefehlshaber Mychajlo Drapatji hat einen sogenannten „Kriegsplan“ ausgearbeitet und zur Prüfung an den Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat (RNBO) übergeben. Laut „Ukrajinska Prawda“ handelt es sich vermutlich um das erste strategische Dokument dieser Art für die Ukraine seit Beginn der großangelegten Invasion. Gleichzeitig hat Drapatji Dutzende Obristen und Generäle in die Reserve versetzt.
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Ukrainische Drohnenangriffe auf Ölraffinerie in Wolgograd und Transneft-Tanklager in Samara
In der Nacht zum 2. Oktober 2026 hat die ukrainische Armee mit Drohnen zwei russische Ölinfrastrukturobjekte angegriffen: die Lukoil-Raffinerie in Wolgograd und die Transneft-Dispatchstation „Samara“ (LWDZ). Auf dem Gelände beider Anlagen wurden Explosionen und Brände registriert. Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einer „gerechten Antwort“ auf die russische Eskalation; der Generalstab bezeichnete die Schläge als Ausübung des Selbstverteidigungsrechts nach Artikel 51 der UN-Charta.
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Massiver Drohnenangriff auf Moskau und Oblast – Großbrand am Moskauer Ölraffinerie und Logistikkomplex
In der Nacht zum 20. September 2026 haben ukrainische Drohnen und Raketen Moskau und die Oblast Moskau angegriffen. Am Moskauer Ölraffinerie (Gazpromneft-MNPZ) im Stadtteil Kapotnja brach ein Großbrand aus, ein Logistiklager in Sofjino wurde ebenfalls getroffen. Behörden meldeten zwei Tote und sechs Verletzte in der Oblast; die Flughäfen Scheremetjewo und Wnukowo wurden zeitweise geschlossen.
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Ukrainische Drohnenangriffe treffen Militärflugplatz in Rostow und Ölraffinerie in Jaroslawl
In der Nacht zum 17. September haben ukrainische Drohnen nach Angaben von Präsident Selenskyj einen Militärflugplatz in Rostow am Don sowie die Ölraffinerie Slawneft-JANOS in Jaroslawl angegriffen. Am Flugplatz in Rostow wurde nach ukrainischen Angaben ein An-12, zwei An-26 und drei Hubschrauber getroffen; der Angriff auf die Raffinerie war eine gemeinsame Operation von SBU, Drohnentruppen, Militär- und Auslandsnachrichtendienst (GUR und SZR).
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Ukraine wirft Belarus Reaktivierung von Drohnen-Signalverstärkern vor
Der Grenzschutzdienst der Ukraine hat erklärt, Belarus habe auf seinem Territorium Signalverstärker (Relaisstationen) wieder in Betrieb genommen, die russische Shahed- und Gerbera-Drohnen bei Angriffen auf das westliche Ukraine unterstützen. Dazu zählten auch Angriffe auf den Grenzübergang Jahodyn in der Oblast Wolyn nahe der polnischen Grenze. Gleichzeitig teilte der Grenzschutzdienst mit, dass von belarussischer Seite derzeit keine Angriffsgruppe für eine Invasion in unmittelbarer Grenznähe aufgebaut werde.
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Trump verkündet Energie-Waffenstillstand zwischen Ukraine und Russland – weder Kiew noch Moskau bestätigen Abkommen
US-Präsident Donald Trump erklärte am 14. September über Truth Social, die Ukraine und Russland hätten einem gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Energieanlagen zugestimmt. Weder Kiew noch Moskau bestätigten jedoch ein solches Abkommen. Präsident Wolodymyr Selenskyj formulierte eine bedingte Bereitschaft und verwies auf fehlende Sicherheiten.
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Ukraine meldet Angriffe auf russische Militärziele auf See und an Land
Ukrainische Einheiten griffen am 8. September und in der Nacht zum 9. September russische Militärziele auf der besetzten Krim, in den Oblasten Donezk und Luhansk sowie in Noworossijsk an. Nach ukrainischen Angaben wurde dort unter anderem der Kalibr-Träger „Admiralessen“ getroffen; die Schäden und weitere Verlustmeldungen sind noch nicht unabhängig bestätigt.
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HUR-Chef Iwastschenko nennt Schusswechsel zwischen SBU und Militärabwehr in Kiew „inakzeptabel“
Der Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes (HUR), Oleh Iwastschenko, hat sich erstmals öffentlich zu der Schießerei zwischen Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes (SBU) und der HUR in der Nacht zum 2. September in Kiew geäußert. Er bezeichnete den Vorfall als „inakzeptabel“, wies Spekulationen über einen „Krieg der Geheimdienste“ zurück und forderte persönliche statt kollektive Verantwortung. Zugleich laufen Ermittlungen der Staatlichen Ermittlungsbehörde (DBR) und der Generalstaatsanwaltschaft.
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Schießerei zwischen SBU und Militärgeheimdienst GUR in Kiew – Affäre um Kaplunov und angebliches Attentat auf Sakajew
Der ukrainische Sicherheitsdienst SBU erklärte am 2. und 3. September 2026, er habe einen mutmaßlich vom russischen FSB angeordneten Anschlag auf den im Exil lebenden Tschetschenen-Sprecher Achmed Sakajew während des Unabhängigkeitstags verhindert. Festgenommen wurde der stellvertretende Kommandeur des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunov. In der Nacht und am Morgen des 2. September kam es im Kiewer Stadtteil Beresnjaky zu einer Schießerei zwischen SBU-Kräften und Angehörigen des Militärgeheimdienstes GUR, bei der drei GUR-Vertreter verwundet wurden. Die GUR sprach von einer gezielten Desinformationskampagne; Präsident Selenskyj nannte den Vorfall „absolut beschämend".
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HUR warnt vor Desinformationskampagne gegen den Militärgeheimdienst
Der ukrainische Militärgeheimdienst (HUR) hat am 3. September eine gezielte Desinformationskampagne gegen sich und seine Kampfeinheiten angeprangert. Die Warnung erfolgte vor dem Hintergrund eines bewaffneten Zusammenstoßes zwischen HUR und dem SBU am 2. September in Kiew im Zusammenhang mit dem Fall des RDK-Vizekommandeurs Stepan Kaplunov.
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Attentat auf russischen Luftwaffen-General in Engels gemeldet
Am Morgen des 3. September wurde in der Siedlung Probuschdenije bei Engels im Gebiet Saratow ein Offizier der russischen Luft- und Weltraumkräfte durch Schüsse aus einem Motorrad schwer verletzt. Russische Medien identifizieren das Opfer als Generalmajor Mykola Warpachowytsch, Kommandeur der 22. Garde-Schweren Bombereinheit. Der Angreifer blieb flüchtig. Wenige Tage zuvor hatte der ukrainische Sicherheitsdienst Warpachowytsch im Zusammenhang mit dem Raketeneinschlag auf die Kinderklinik Ochmatdyt im Juli 2024 in Abwesenheit formell beschuldigt.
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Bewaffnete Konfrontation zwischen SBU und HUR in Kiew fordert Verletzte – Selenskyj fordert personelle Konsequenzen
Am Morgen des 2. September kam es in der Jurij-Szumskoho-Straße im Kiewer Stadtteil Dnipro zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Operativen des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und Personal des Militärnachrichtendienstes (HUR) des Verteidigungsministeriums. Medien brachten den Vorfall mit dem Verschwinden des stellvertretenden Kommandeurs des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunow, in Verbindung. Präsident Selenskyj verurteilte den Zwischenfall am Abend als „absolut beschämend" und kündigte personelle Entscheidungen an.
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Selenskyj entlässt S-SBU-Chef nach bewaffnetem Zusammenstoß zwischen Geheimdiensten in Kiew
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 2. September per Decret Oleh Witalijowytsch Kramow als Leiter der Abteilung für Schutz von Staatsgeheimnissen und Lizenzierung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (S-SBU) entlassen. Die Entlassung folgt auf einen bewaffneten Zusammenstoß zwischen Mitarbeitern des Militärgeheimdienstes GUR und des S-SBU im Kiewer Stadtteil Dnipro, der im Zusammenhang mit der mutmaßlichen Entführung des stellvertretenden Kampfkommandeurs des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunow, steht. Das Decret nennt keine Gründe.
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Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Ölanlage in Leningrad Oblast: Großbrand bei Novatek-Ust-Luga
Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht vom 31. August auf den 1. September den Ölverarbeitungskomplex Novatek-Ust-Luga in der russischen Oblast Leningrad angegriffen. Nach Angaben des ukrainischen Militärgeheimdienstes GUR wurden Schlüsselelemente der Raffinerie und der technischen Ausrüstung getroffen, woraufhin ein Großbrand ausbrach.