Financial Times
Die Financial Times ist eine britische Tageszeitung mit wirtschaftlichem und geschäftlichem Schwerpunkt, gegründet 1888 in London. Herausgegeben von Financial Times Ltd, gilt sie als eines der weltweit einflussreichsten Medien für Finanzen, Wirtschaft und internationale Politik.
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Sikorski: NATO muss auf mögliche tödliche russische Hybridangriffe in Europa vorbereitet sein
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski hat in einem Interview mit der Financial Times während eines Besuchs in London die Allianz aufgefordert, sich auf eine entschlossene Reaktion auf mögliche tödliche russische Hybridangriffe in Europa vorzubereiten. Er schlug unter anderem die Schließung russischer Konsulate, Beschränkungen für russische Diplomaten, biometrische Pässe für in die EU einreisende Russen und eine Reduzierung der Touristenvisa für russische Bürger vor.
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Trump kündigt „Energie-Waffenstillstand“ an, Kreml bestätigt ihn nicht – Russland greift ukrainische Energieinfrastruktur an
US-Präsident Donald Trump verkündete am 11. Oktober über Truth Social einen sofortigen „Energie-Waffenstillstand“ zwischen Russland und der Ukraine, den seiner Darstellung zufolge beide Seiten vereinbart hätten. Das Weiße Haus erklärte gegenüber Axios, der Waffenstillstand beziehe sich nur auf gegenseitige Angriffe auf Ölraffinerien („refinery for refinery“). Der Kreml wollte keine Bestätigung abgeben, und wenige Stunden nach Trumps Ankündigung schlug Russland das Heizkraftwerk TEC-5 in Charkiw sowie eine Energieanlage in Kiew an. Am 12. Oktober sprach Wolodymyr Selenskyj per Videoschalte auf dem Warschauer Sicherheitsforum und erklärte, die Ankündigung sei für ihn eine Neuigkeit gewesen; die Ukraine sei aber zu einem echten, gegenseitigen Energie-Waffenstillstand bereit.
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Selenskyj: Ukraine bereit, Angriffe auf russische Energieanlagen zu stoppen – unter Bedingungen
Am 11. Oktober erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine sei bereit, ihre Angriffe auf russische Ölraffinerien und Energieinfrastruktur einzustellen, sofern Russland im Gegenzug die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur beende. Jeder Deeskalationsschritt müsse gegenseitig und mit echten Garantien verbunden sein. Am selben Tag hatte US-Präsident Donald Trump ein „Energiewaffenstillstand“-Abkommen zwischen beiden Ländern angekündigt; Selenskyj sagte laut Axios-Journalist Barak Ravid, die Ankündigung sei neu für ihn gewesen. Am Tag der Erklärung flog Russland laut Selenskyj unter anderem TEC-5 in Charkiw an. Die EU kündigte über Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zusätzliche Mittel für Drohnen und Raketen an.
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Trump-Regierung droht Ukraine mit Stopp von Waffenbeschaffung und Geheimdienstinformationen – und kündigt „Energie-Waffenstillstand“ an
Die Trump-Regierung droht nach Angaben europäischer Beamter damit, den PURL-Mechanismus zur Beschaffung von US-Waffen für die Ukraine und den Austausch von Geheimdienstinformationen mit Kiew zu stoppen, falls Kiew seine Fernangriffe auf russische Energieinfrastruktur nicht einstellt. Am Sonntag kündigte Trump über Truth Social einen sofortigen „Energie-Waffenstillstand“ zwischen Russland und der Ukraine an, den Kiew und europäische Partner als nicht abgestimmt und von Russland nicht eingehalten kritisierten. Präsident Selenskyj erklärte, die Ukraine sei bereit, russische Energieanlagen nicht mehr anzugreifen, sofern Russland dies im Gegenzug bei ukrainischen Zielen tue; am Tag der Ankündigung habe Russland jedoch unter anderem ein Kraftwerk in Charkiw getroffen.
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Trump hebt US-Sanktionen gegen russisches Diesel in Telefonat mit Putin auf
US-Präsident Donald Trump verkündete am 9. Oktober eine mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonisch vereinbarte Aufhebung der US-Sanktionen gegen russisches Diesel und kündigte Lieferungen von insgesamt über 4,8 Millionen Tonnen an den Weltmarkt an. US-Finanzministerium erließ noch am selben Abend die OFAC-General License Nr. 135. Die Entscheidung erfolgte während parallel laufender Ukraine-Gespräche in Miami und wurde von der Ukraine, den meisten europäischen Regierungen, der EU und US-Demokraten scharf kritisiert. Im Telefonat lehnte Putin nach Angaben seines Beraters eine Rückkehr zu Friedensgesprächen ab.
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Sikorski: Auch in Moskau herrscht Treibstoffknappheit – Zweifel an Russlands Exportfähigkeit
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski wies am 10. Oktober über X darauf hin, dass die polnische Botschaft in Russland selbst in Moskau einen Treibstoffengpass beobachte. Der Post folgte auf eine Vereinbarung zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Diktator Putin vom Vortag, wonach Russland hunderttausende Tonnen Diesel auf den Weltmarkt liefern soll. Sikorski bezweifelte, dass Russland angesichts der Schäden an seiner Raffineriekapazität durch ukrainische Angriffe überhaupt Exportüberschüsse erzielen kann.
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Miami-Gespräche vorzeitig beendet: Trump kündigt Diesel-Deal mit Putin an, Selenskyj spricht von „Schwäche und Geburtstagsgeschenk für Putin"
Am 9. Oktober trafen sich in Miami Vertreter der USA, der Ukraine, europäischer Staaten und der NATO, um Wege zur Beendigung des russischen Krieges vor dem Winter zu beraten. Die für zwei Tage angelegten Gespräche wurden jedoch bereits am ersten Tag vorzeitig beendet, nachdem US-Präsident Donald Trump eine in einem Telefonat mit Wladimir Putin getroffene Vereinbarung über die Lieferung von russischem Dieselkraftstoff auf den Weltmarkt bekannt gegeben hatte. Das US-Finanzministerium erließ eine entsprechende befristete Lizenz bis zum 7. April 2027. Die ukrainische Delegation brach ihren Besuch ab und reiste vorzeitig ab. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte die Entscheidung als unehrlich, schwach und als „Geburtstagsgeschenk für Putin" und warf Washington vor, die ukrainische Delegation als „Fassade" für parallele US-russische Absprachen zu benutzen.
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EU-Kommission plant dauerhafte Agrar-Beschränkungen für die Ukraine nach Beitritt
Die EU-Kommission hat ein Reformpaket zur Erweiterungspolitik vorgelegt, das den Zugang der Ukraine zum EU-Agrarmarkt und zu Subventionen der Gemeinsamen Agrarpolitik auch nach einem EU-Beitritt deutlich einschränken soll. Betroffen wären vor allem sensible Produkte wie Weizen, wie aus einem internen Dokument hervorgeht, das der Financial Times vorliegt. Die Vorschläge zielen darauf ab, Bedenken unter anderem Polens, Frankreichs und Italiens vor Wettbewerb durch ukrainisches Getreide und Ölsaaten zu zerstreuen.
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EU könnte nächste Woche zwei Verhandlungskapitel für Ukraine und Moldau öffnen
Die EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos hat am 5. Oktober in Brüssel angekündigt, dass die EU möglicherweise bereits in der nächsten Woche bei einer Regierungskonferenz in Luxemburg die nächsten beiden Verhandlungskapitel – „Binnenmarkt" und „Wettbewerbsfähigkeit und integratives Wachstum" – für die Ukraine und Moldau eröffnen könnte. Voraussetzung ist, dass die Werchowna Rada am 12. Oktober ein Gesetz zu den Bildungsrechten nationaler Minderheiten verabschiedet, das die ungarische Regierung als Bedingung für die Aufhebung ihres Vetos verlangt.
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NATO entwickelt „Theorie des Sieges" gegen möglichen russischen Angriff auf die Ostflanke
Der Supreme Allied Commander Europe, General Alexus Grinkevich, arbeitet an einem Strategiepapier mit dem Titel „Theory of Victory", das beschreibt, wie die NATO einen möglichen russischen Angriff auf die Ostflanke mit Drohnen, KI und Systemen mit minimaler Besatzung rasch abwehren will. Die nicht eingestufte Fassung wurde von Bloomberg eingesehen; vorgestellt werden soll das Dokument am 12. Oktober in Polen.
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Selenskyj kündigt verstärkte Angriffe auf russische Raffinerien an und nennt Putins „neue Doktrin“ gegen Zivilisten
In einem Reuters-Interview hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj angekündigt, die Angriffe auf russische Ölraffinerien als Reaktion auf eine neue russische Luftangriffskampagne zu verstärken. Er verwies auf abgefangene Dokumente, die eine von Wladimir Putin gebilligte „neue Doktrin“ belegen sollen, die das Spektrum ziviler Angriffsziele vor dem Winter erweitert. Zugleich bestätigte die Ukraine den ersten Kampfeinsatz der heimischen ballistischen Rakete FP-7 und kündigte an, die reichweitenstärkere FP-9 – nach Herstellerangaben bis Moskau – noch in diesem Herbst einsatzbereit zu haben. Selenskyj zeigte sich bereit, Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami zu treffen, warnte Washington aber vor einer vorzeitigen Normalisierung der Beziehungen zu Moskau.
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Russischer Plan für Winterangriffe auf ukrainische Energieinfrastruktur veröffentlicht
Die New York Times hat Details eines Dokuments veröffentlicht, das der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal in Paris europäischen Partnern vorgelegt hatte. Es beschreibt einen russischen Plan für eine dreistufige Winterangriffskampagne mit bis zu 1.000 Raketen, Drohnen und Bomben, die auf Umspannwerke, Wasser- und Kernkraftwerke abzielt und die Energieversorgung der Großstädte Kiew, Charkiw und Odessa weitgehend unterbrechen soll. Die NYT erklärte, die Echtheit des Dokuments nicht unabhängig überprüfen zu können.
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USA verhängen Sanktionen gegen russisches Finanznetzwerk A7 und stufen es als transnationale kriminelle Organisation ein
Das US-Finanzministerium hat neue Sanktionen gegen das russische Finanznetzwerk A7 verhängt und es als transnationale kriminelle Organisation eingestuft. Das Netzwerk, das vom moldauischen Oligarchen Ilan Shor und der sanktionierten russischen Promswasbank kontrolliert wird, soll Russland und Iran dabei geholfen haben, westliche Sanktionen zu umgehen. Die Maßnahme ist Teil der Operation „Economic Outcast“ zur Isolierung Irans.
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Mehr als die Hälfte der ukrainischen F-16 wegen Wartung in Belgien nicht einsatzbereit
Mehr als die Hälfte der ukrainischen F-16-Kampfjets ist laut einem Bericht des Wall Street Journal derzeit nicht kampfbereit, weil technische Wartungsarbeiten in Belgien durch den belgischen Auftragnehmer Sabena Aerospace Engineering unter einem US-Vertrag über bis zu 235,5 Millionen Dollar zu lange dauern. Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte im Gespräch mit der Financial Times, dass rund die Hälfte der Flotte in Europa repariert wird, und forderte, die Wartung stärker auf ukrainisches Territorium zu verlagern. Das ukrainische Außenministerium wies die Darstellung einer „katastrophal niedrigen" Einsatzbereitschaft zurück.
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Mehrere Personen nahe US-Luftwaffenstützpunkt Fairford in Großbritannien festgenommen
In der Nähe des US-Luftwaffenstützpunkts Fairford in der Grafschaft Gloucestershire hat die britische Polizei mehrere Männer unter dem Verdacht von Straftaten nach dem Sprengstoffgesetz festgenommen. Bewohner des nahegelegenen Dorfes Welford werden evakuiert, eine militärische Spezialeinheit für Bombenentschärfung untersucht Fahrzeuge vor Ort. US-Präsident Donald Trump sprach von einem „fantastischen" Festnahmeerfolg und lobte die Zusammenarbeit mit Großbritannien.
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Budanov: Ukraine braucht erweiterten Zugang zu Starlink, Starshield und Patriot-Raketen
Der Leiter des Präsidialamts der Ukraine, Kyrylo Budanov, hat in einem Interview mit Newsforce gesagt, die Ukraine brauche dringend erweiterten Zugang zu den Satellitenkommunikationssystemen Starlink und Starshield sowie Interzeptorraketen für Patriot-Luftabwehrsysteme, um russische Raketenkomplexe zu bekämpfen und zu zerstören. Ein Fragment des Interviews wurde am 27. September in seinem Telegram-Kanal veröffentlicht.
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Finnlands Präsident Stubb bittet Musk um Starlink-Erweiterung für die Ukraine
Finnlands Präsident Alexander Stubb hat in einem Interview mit Reuters den Eigentümer von SpaceX, Elon Musk, aufgefordert, die Starlink-Satelliteninternet-Abdeckung für die Ukraine auszuweiten, damit diese russische ballistische Raketenwerfer angreifen kann. Stubb erklärte, die Ukraine brauche vor dem Winter drei Dinge: Luftverteidigungsmittel, Energieinfrastruktur und Geld. Er äußerte zudem die Ansicht, dass der Krieg nicht vor dem Winter enden werde, und unterstützte eine bedingungslose Waffenruhe.
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Ukraine erhält russische Angriffspläne für Energieinfrastruktur – Minister kündigt Vorbereitungen an
Der ukrainische Energieminister Denys Schmyhal erklärte, der ukrainische Geheimdienst habe zwei russische Dokumente mit detaillierten Plänen für Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur in diesem Winter sichergestellt. Die Unterlagen enthalten Tabellen mit Waffenarten und Munitionsmengen für einzelne Ziele. Gleichzeitig kündigte Schmyhal Schutzmaßnahmen und die Beteiligung von mehr als 40 Staaten an einer Energieinitiative an.
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Selenskyj und Trump beraten in New York über Energie-Waffenstillstand und Patriot-Lizenzen
Am 22. September 2026 trafen sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Präsident Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Ukraine schlug einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Energieinfrastruktur vor; die USA wollen den Vorschlag an Russland weiterleiten. Zudem sprachen beide über die Lizenzierung der Patriot-Produktion in der Ukraine. Selenskyj erklärte sich bereit, Trump jederzeit persönlich zu treffen, und äußerte Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter.
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Trump drängt Selenskyj zum Stopp der Angriffe auf russische Raffinerien – Treffen in New York geplant
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat am 20. September wiederholt aufgefordert, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, und verwies dabei auf steigende Dieselpreise. Am 21. September schrieb Trump auf Truth Social, Russland habe die Kontrolle über seine Dieselproduktion „verloren“ und verwies auf die erfolgreichen ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien. Selenskyj signalisierte Bereitschaft zu Deeskalationsschritten, knüpfte diese jedoch an die Bedingung, dass Russland seinerseits die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstellt. Beide Präsidenten einigten sich auf ein persönliches Treffen am 22. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York.