Davyd Arachamija
Davyd Arakhamia ist ein ukrainischer Politiker und Unternehmer, Vorsitzender der Partei Diener des Volkes und Abgeordneter der Werchowna Rada. Ab 2019 führte er die Parlamentsfraktion von Diener des Volkes und gilt als zentrale Figur der Regierungsmehrheit unter Präsident Wolodymyr Selenskyj.
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Oslo-Gespräche: Zelensky, Witkoff und europäische Partner beraten über einen möglichen Friedensplan
In Oslo kamen am 20. Oktober 2026 Vertreter der Ukraine, der USA und europäischer Staaten zusammen, um einen möglichen Weg zur Beendigung des Krieges zu prüfen. US-Sondergesandter Steve Witkoff sollte anschließend nach Russland reisen und Vorschläge zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine übermitteln; Dschared Kushner nahm wegen einer Erkrankung per Videokonferenz teil.
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Trump hebt US-Sanktionen gegen russisches Diesel in Telefonat mit Putin auf
US-Präsident Donald Trump verkündete am 9. Oktober eine mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefonisch vereinbarte Aufhebung der US-Sanktionen gegen russisches Diesel und kündigte Lieferungen von insgesamt über 4,8 Millionen Tonnen an den Weltmarkt an. US-Finanzministerium erließ noch am selben Abend die OFAC-General License Nr. 135. Die Entscheidung erfolgte während parallel laufender Ukraine-Gespräche in Miami und wurde von der Ukraine, den meisten europäischen Regierungen, der EU und US-Demokraten scharf kritisiert. Im Telefonat lehnte Putin nach Angaben seines Beraters eine Rückkehr zu Friedensgesprächen ab.
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Miami-Gespräche vorzeitig beendet: Trump kündigt Diesel-Deal mit Putin an, Selenskyj spricht von „Schwäche und Geburtstagsgeschenk für Putin"
Am 9. Oktober trafen sich in Miami Vertreter der USA, der Ukraine, europäischer Staaten und der NATO, um Wege zur Beendigung des russischen Krieges vor dem Winter zu beraten. Die für zwei Tage angelegten Gespräche wurden jedoch bereits am ersten Tag vorzeitig beendet, nachdem US-Präsident Donald Trump eine in einem Telefonat mit Wladimir Putin getroffene Vereinbarung über die Lieferung von russischem Dieselkraftstoff auf den Weltmarkt bekannt gegeben hatte. Das US-Finanzministerium erließ eine entsprechende befristete Lizenz bis zum 7. April 2027. Die ukrainische Delegation brach ihren Besuch ab und reiste vorzeitig ab. Präsident Wolodymyr Selenskyj kritisierte die Entscheidung als unehrlich, schwach und als „Geburtstagsgeschenk für Putin" und warf Washington vor, die ukrainische Delegation als „Fassade" für parallele US-russische Absprachen zu benutzen.
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Ukraine schickt Delegation nach Washington – Rubio spricht von „strategischer Sackgasse“
Eine ukrainische Delegation wird am 9. und 10. Oktober in den USA mit den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verhandeln. Parallel erklärte US-Außenminister Marco Rubio im Interview mit der griechischen Zeitung Kathimerini, ein diplomatisches Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sei derzeit „unerreichbar“, und sprach von einer „strategischen Sackgasse“. Präsident Wolodymyr Selenskyj wies diese Einschätzung bei einem Besuch in Pryluky zurück und forderte stattdessen härtere Sanktionen gegen Russland.
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Rubio: Kein Energie-Waffenstillstand zwischen Ukraine und Russland, aber Verhandlungen möglich
US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass es derzeit keine Vereinbarung über einen Energie-Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland gibt. Zugleich sagte er, beide Seiten hätten Interesse an einer begrenzten Waffenruhe für Energie und Getreide bekundet. Rubio traf am Rande der UN-Generalversammlung in New York auch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zusammen.
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Rubio trifft Lawrow in New York am Rande der UN-Generalversammlung
US-Außenminister Marco Rubio trifft am Mittwoch, den 23. September, in New York den russischen Außenminister Sergei Lawrow. Das Treffen findet am Rande der UN-Generalversammlung statt und folgt auf ein Gespräch von Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump einen Tag zuvor.
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Selenskyj und Trump beraten in New York über Energie-Waffenstillstand und Patriot-Lizenzen
Am 22. September 2026 trafen sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Präsident Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Ukraine schlug einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Energieinfrastruktur vor; die USA wollen den Vorschlag an Russland weiterleiten. Zudem sprachen beide über die Lizenzierung der Patriot-Produktion in der Ukraine. Selenskyj erklärte sich bereit, Trump jederzeit persönlich zu treffen, und äußerte Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter.
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Kravchenko als Generalstaatsanwalt entlassen – nach angeblicher Verdächtigung gegen NABU-Chef und Flucht ins Ausland
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko kündigte am 14. September 2026 Verdächtigungen gegen den NABU-Direktor Semen Kryvonos und eine Person aus dem Umfeld des Chefs der Spezialisierten Antikorruptionsstaatsanwaltschaft (SAP) an und verließ noch in derselben Nacht die Ukraine. Präsident Wolodymyr Selenskyj suspendierte ihn am Abend des 14. September per Dekret; die Werchowna Rada stimmte am folgenden Tag mit verfassungsändernder Mehrheit von 317 Stimmen für seine Entlassung, die Selenskyj noch am selben Tag unterzeichnete. Die Vorgänge fallen in den Kontext der NABU/SAP-Operation „Karthago", die ein Korruptionsschema im Büro des Generalstaatsanwalts aufdeckte.
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Parlament entlässt Generalstaatsanwalt Kravchenko – Präsident unterzeichnet Dekret
Die Werchowna Rada hat am 15. September 2026 mit 317 zu 0 Stimmen Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko entlassen. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte ihn am Vortag suspendiert und unterzeichnete das Entlassungsdekret Nr. 932/2026. Die Absetzung erfolgte nach einer offenen Konfrontation mit den unabhängigen Anti-Korruptionsbehörden NABU und SAP rund um die Operation „Karthago“ und nachdem Kravchenko in der Nacht zuvor die Ukraine verlassen hatte.
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Generalstaatsanwalt Krawtschenko setzt Verdacht gegen NABU-Chef aus – Selenskyj fordert Entlassung
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko hat am 14. September 2026 in einer Videoansprache angekündigt, einen Verdacht gegen den NABU-Direktor Semen Krywonos unterzeichnet zu haben. Noch in derselben Nacht verließ Krawtschenko das Land über einen dienstlichen Grenzübergang. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte die Werchowna Rada öffentlich auf, Krawtschenko unverzüglich zu entlassen, und unterzeichnete am Abend des gleichen Tages ein Dekret zu dessen Suspendierung.
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Generalstaatsanwalt Krawtschenko tritt nach Anti-Korruptions-Ermittlungen zurück
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko reichte am Abend des 7. September 2026 nach einem Treffen mit Präsident Wolodymyr Selenskyj sein Rücktrittsgesuch ein. Hintergrund ist die Anti-Korruptionsoperation „Karthago“ von NABU und SAPO, die eine kriminelle Organisation im Büro des Generalstaatsanwalts aufgedeckt hat. Auch seine Erste Stellvertreterin Marija Wdowytschenko trat zurück.
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Kravchenko tritt nach Anti-Korruptions-Ermittlungen gegen Generalstaatsanwaltschaft zurück
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko hat am Abend des 7. September 2026 seinen Rücktritt eingereicht, wenige Tage nachdem NABU und SAPO im Rahmen der Operation „Karthago" die Generalstaatsanwaltschaft und weitere hochrangige Beamte durchsucht hatten. Im Zentrum der Ermittlungen steht Serhij Kropywa, stellvertretender Leiter der Abteilung für internationale Zusammenarbeit der OGP, der verdächtigt wird, ein Netzwerk betrügerischer Callcenter geschützt und Vermögen von über 89 Millionen Hrywnja gewaschen zu haben. Präsident Selenskyj bestätigte am 8. September, dass Kravchenko die Rücktrittserklärung nach einem persönlichen Gespräch verfasst habe und die Vorlage an die Werchowna Rada weitergeleitet werde.
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HACС nimmt Fahrer von OGP-Beamten Kropywa in der „Karthago“-Affäre in Untersuchungshaft
Das ukrainische Hohe Antikorruptionsgericht (HACС) hat am 7 September Serhiy Kutsi, den Fahrer des stellvertretenden Leiters der Abteilung für internationale Zusammenarbeit der Generalstaatsanwaltschaft Serhiy Kropywa, bis zum 3. November in Untersuchungshaft genommen. Eine alternative Kaution in Höhe von 3 Millionen Hrywnja wurde festgesetzt. Kutsi ist im Rahmen der Spezialoperation „Karthago“ von NABU und SAP angeklagt, an einer kriminellen Vereinigung beteiligt gewesen zu sein, die ein Netzwerk betrügerischer Callcenter „gedeckt“ und Gelder gewaschen haben soll.
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Witkoff und Kushner erstmals in Kiew: USA kündigen „Winterpaket“ und Rückkehr zum trilateralen Format an
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben am 6. September erstmals seit Beginn der Verhandlungen im Februar 2025 Kiew besucht, nachdem sie am Vortag in Moskau mit Wladimir Putin gesprochen hatten. In Kiew führten sie drei Gesprächsrunden mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, an deren zweiter Runde auch die Nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens teilnahmen. Beide Seiten sprachen anschließend von „substanziellen“ Gesprächen und kündigten die Rückkehr zum Format USA–Ukraine–Russland sowie ein US-unterstütztes „Winterpaket“ für die Ukraine an. Konkrete Durchbrüche wurden nicht vermeldet; der Kreml bekräftigte seine Maximalforderungen.
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Ukrainischer Generalstaatsanwalt Kravchenko tritt nach Korruptionsaffäre „Karthago" zurück
Der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Kravchenko hat am Abend des 7. September 2026 seinen Rücktritt eingereicht. Am selben Morgen hatte er noch erklärt, nicht freiwillig zurücktreten zu wollen. Die Entscheidung fällt inmitten der Antikorruptionsoperation „Karthago" von NABU und SAP, die eine mutmaßliche kriminelle Organisation in der Generalstaatsanwaltschaft aufdeckte.