Axios
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Russischer Gleitbombenangriff auf Saporischschja fordert mindestens 15 Tote, darunter Kinder
In den frühen Morgenstunden des 10. Oktober hat Russland die ukrainische Stadt Saporischschja mit fünf Gleitbomben (KAB) angegriffen. Mindestens 15 Menschen wurden getötet, darunter drei Kinder, Dutzende weitere wurden verletzt. Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete den Angriff als Russlands „Dankeschön" für die Aufhebung der US-Sanktionen gegen russische Dieselexporte einen Tag zuvor nach einer Vereinbarung zwischen Donald Trump und Wladimir Putin. Für den 11. Oktober wurde in Saporischschja ein Trauertag ausgerufen.
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Sikorski: Auch in Moskau herrscht Treibstoffknappheit – Zweifel an Russlands Exportfähigkeit
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski wies am 10. Oktober über X darauf hin, dass die polnische Botschaft in Russland selbst in Moskau einen Treibstoffengpass beobachte. Der Post folgte auf eine Vereinbarung zwischen US-Präsident Trump und dem russischen Diktator Putin vom Vortag, wonach Russland hunderttausende Tonnen Diesel auf den Weltmarkt liefern soll. Sikorski bezweifelte, dass Russland angesichts der Schäden an seiner Raffineriekapazität durch ukrainische Angriffe überhaupt Exportüberschüsse erzielen kann.
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Trump fordert neuen Präsidenten für die Ukraine einen Tag nach US-Russland-Dieselabkommen
US-Präsident Donald Trump hat am 10. Oktober öffentlich gefordert, die Ukraine solle einen neuen Präsidenten wählen, der zu einem Kriegsende mit Russland bereit ist. Er griff Wolodymyr Selenskyj scharf an und warf ihm vor, ein Abkommen wiederholt verhindert zu haben. Die Äußerungen kamen einen Tag nach Trumps Ankündigung eines Abkommens mit Wladimir Putin über russische Dieselimporte in die USA und einer Lockerung der US-Sanktionen. Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha wies Trumps Forderung zurück und verwies auf die Unterstützung Selenskyjs durch das ukrainische Volk.
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Ukraine schickt Delegation nach Washington – Rubio spricht von „strategischer Sackgasse“
Eine ukrainische Delegation wird am 9. und 10. Oktober in den USA mit den Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner verhandeln. Parallel erklärte US-Außenminister Marco Rubio im Interview mit der griechischen Zeitung Kathimerini, ein diplomatisches Ende des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sei derzeit „unerreichbar“, und sprach von einer „strategischen Sackgasse“. Präsident Wolodymyr Selenskyj wies diese Einschätzung bei einem Besuch in Pryluky zurück und forderte stattdessen härtere Sanktionen gegen Russland.
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Selenskyj kündigt ukrainische Bereitschaft zu trilateralen Gesprächen mit den USA und Russland an
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bereitschaft der Ukraine zur Teilnahme an einem von den USA vorgeschlagenen trilateralen Treffen auf technischer Ebene mit den USA und Russland vor Ende Oktober bekannt gegeben. Die Ukraine sei offen für einen Austragungsort in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder einem anderen von der US-Seite vorgeschlagenen Land und warte nun auf eine Antwort aus Moskau. Die Erklärung erfolgte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz in Kyjiw.
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Ukrainische Drohnen treffen zwei russische Ölraffinerien und Rüstungsbetriebe
In der Nacht zum 25. September haben ukrainische Drohnen mehrere russische Regionen angegriffen. Getroffen wurden die Raffinerie Lukoil-Permnefteorgsintez in Perm, die Raffinerie Nowoschachtinsk im Gebiet Rostow sowie der Mikroelektronik-Betrieb Iskra in Uljanowsk, der zum Rüstungskonzern Almaz-Antej gehört. Der Generalstab der Ukraine und Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigten die Angriffe.
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Selenskyj und Trump sprechen in New York über Waffenstillstand – Russland lehnt Energie-Deal ab
Am Rande der UN-Generalversammlung in New York trafen sich Wolodymyr Selenskyj und Donald Trump am 22. September, um Wege zur Deeskalation des russisch-ukrainischen Krieges zu erörtern. Die Ukraine erklärte ihre Bereitschaft zu begrenzten Waffenstillständen in den Bereichen Energie, Getreide und Seefahrt unter der Bedingung der Gegenseitigkeit. Russland wies den vorgeschlagenen Energie-Waffenstillstand laut ISW-Analyse faktisch zurück. Als mögliche Plattform für ein trilaterales Treffen bleibt der G20-Gipfel in Miami am 14.–15. Dezember, Putins Teilnahme ist jedoch ungewiss.
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Ukrainische Drohnen treffen Kuibyschewer Raffinerie in Samara – Großbrand auf dem Werksgelände
In der Nacht zum 22. September 2026 haben ukrainische Drohnen die Kuibyschewer Ölraffinerie im russischen Samara angegriffen und einen großflächigen Brand auf dem Werksgelände ausgelöst. Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine und die Streitkräfte der unbemannten Systeme bestätigten den Angriff. In derselben Nacht wurde auch die Raffinerie Bashneft-UNPZ in Ufa getroffen.
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Selenskyj und Trump beraten in New York über Energie-Waffenstillstand und Patriot-Lizenzen
Am 22. September 2026 trafen sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Präsident Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Ukraine schlug einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Energieinfrastruktur vor; die USA wollen den Vorschlag an Russland weiterleiten. Zudem sprachen beide über die Lizenzierung der Patriot-Produktion in der Ukraine. Selenskyj erklärte sich bereit, Trump jederzeit persönlich zu treffen, und äußerte Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter.
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Trump drängt Selenskyj zum Stopp der Angriffe auf russische Raffinerien – Treffen in New York geplant
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat am 20. September wiederholt aufgefordert, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, und verwies dabei auf steigende Dieselpreise. Am 21. September schrieb Trump auf Truth Social, Russland habe die Kontrolle über seine Dieselproduktion „verloren“ und verwies auf die erfolgreichen ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien. Selenskyj signalisierte Bereitschaft zu Deeskalationsschritten, knüpfte diese jedoch an die Bedingung, dass Russland seinerseits die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstellt. Beide Präsidenten einigten sich auf ein persönliches Treffen am 22. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York.
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Selenskyj und Trump telefonieren und vereinbaren Treffen in New York
Am Abend des 20. September führten der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump ein Telefongespräch, in dem sie ein persönliches Treffen in New York am Rande der UN-Generalversammlung vereinbarten. Selenskyj dankte Trump für den Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew am 6. September sowie für die Unterzeichnung des Lindsey-Graham-Gesetzes zu Sanktionen gegen Russland. Laut Axios-Quellen forderte Trump Selenskyj wiederholt auf, ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, und verband dies mit steigenden globalen Dieselpreisen.
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Budanow: Neuer Runde trilaterale Ukraine-Gespräche mit USA und Russland für Oktober vorbereitet
Der Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, Kyrylo Budanow, hat am 12. September auf der YES-Konferenz in Kiew angekündigt, dass ein neuer Runde der Friedensgespräche im trilateralen Format Ukraine–USA–Russland für den Oktober vorbereitet werde. Einen möglichen Verhandlungsort nannte er nicht. Russlands Außenminister Sergej Lawrow erklärte am selben Tag, Moskau sei gesprächsbereit, werde die Kampfhandlungen während der Verhandlungen aber nicht einstellen.
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Trump telefoniert mit Putin und signalisiert Verhandlungsbereitschaft – Verbündete bleiben skeptisch
US-Präsident Donald Trump hat am 8. September mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und erklärt, Putin wolle ein Abkommen zur Beendigung des Krieges. Der Kreml bezeichnete das einstündige Gespräch als „sehr konstruktiv und offen". Gleichzeitig äußerten US-, ukrainische und europäische Geheimdienstvertreter Zweifel an Putins Ernsthaftigkeit. Am selben Tag meldete die Ukraine ihren bisher tiefsten Drohnenangriff seit 2022 auf eine Industrieanlage im Jamal-Nenzen-Kreis etwa 2.800 km von der Grenze entfernt, während Russland mehrere ukrainische Regionen mit insgesamt mindestens sechs Toten und Dutzenden Verletzten angriff. Zudem berichtete die New York Times unter Berufung auf europäische Beamte, die Ukraine benötige zusätzliche 27 Milliarden US-Dollar, um das laufende Jahr zu überstehen.
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Ramstein-Treffen: Deutschland liefert PAC-2-Raketen aus Bundeswehr-Beständen und kündigt „City Dome“-Projekt an
Beim 36. Treffen der Ukraine Defense Contact Group im Ramstein-Format am 8. September hat Deutschland die sofortige Lieferung von PAC-2-Abfangraketen für Patriot-Systeme sowie zusätzliche AIM-9-Raketen aus Bundeswehr-Beständen angekündigt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stellte zudem das Projekt „City Dome“ zum Schutz ukrainischer Städte vor, während NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor Rekordverlusten unter der Zivilbevölkerung warnte.
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Witkoff und Kushner erstmals in Kiew: USA kündigen „Winterpaket“ und Rückkehr zum trilateralen Format an
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben am 6. September erstmals seit Beginn der Verhandlungen im Februar 2025 Kiew besucht, nachdem sie am Vortag in Moskau mit Wladimir Putin gesprochen hatten. In Kiew führten sie drei Gesprächsrunden mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, an deren zweiter Runde auch die Nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens teilnahmen. Beide Seiten sprachen anschließend von „substanziellen“ Gesprächen und kündigten die Rückkehr zum Format USA–Ukraine–Russland sowie ein US-unterstütztes „Winterpaket“ für die Ukraine an. Konkrete Durchbrüche wurden nicht vermeldet; der Kreml bekräftigte seine Maximalforderungen.
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Russland greift in der Nacht Kiew und Flughäfen mit Drohnen an; Selenskyj sieht Verbindung zu US-Diplomatie
In der Nacht zum 5. September 2025 hat Russland eine breite Drohnenangriffswelle auf ukrainische Regionen geflogen, darunter Kiew und die Oblast Kiew. Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, die Angriffe auf die Flughäfen Kiew-Schuljany und Boryspil seien gezielt und demonstrativ gewesen und galten nach langer Zeit erstmals wieder beiden Airports. Er verband die Angriffe mit der bevorstehenden Reise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Kiew und sprach von „russisch-iranischen Schaheds als Reaktion auf die amerikanische Diplomatie“. In Boryspil wurde ein neunstöckiges Wohnhaus getroffen, in Kamianske ein ziviles Industrieunternehmen.
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Trump-Gesandte Witkoff und Kushner reisen am Wochenende nach Moskau und Kiew
US-Präsident Donald Trumps Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner werden laut einer Bestätigung von Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag (5. September) nach Moskau und am Sonntag (6. September) nach Kiew reisen. Trump erklärte, die Gesandten brächten einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges mit. Selenskyj sagte in seiner Abendansprache am Freitag, dem 4. September, die Ukraine werde die "normale Funktionsfähigkeit des russischen Luftraums" sicherstellen und während der Besuche keine Luftangriffe auf Russland fliegen; gleichzeitig forderte er Russland zur Spiegelung dieser Zurückhaltung auf.
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Trump knüpft neues Treffen mit Putin an Bereitschaft zu Friedensabkommen
Am 2. September 2025 erklärte US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus, er sei bereit, sich sofort mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu treffen – wolle ein solches Treffen aber nur stattfinden lassen, wenn Russland und die Ukraine bereit seien, ein Friedensabkommen zu schließen. Trump nannte die persönliche Feindschaft zwischen Wolodymyr Selenskyj und Putin als größtes Hindernis und äußerte sich optimistisch, dass das Kriegsende „ziemlich nahe“ sei.