Andrij Sybiha
Andrij Sybiha ist ein ukrainischer Diplomat und Außenminister der Ukraine. Vor seiner Ernennung im September 2024 bekleidete er leitende Positionen im ukrainischen Außenministerium.
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Erste Drohnenabschuss über Litauen: Präsident Nausėda spricht von russischer "Gerbera"
In der Nacht zum 16. September wurde über Litauen erstmals eine Drohne abgeschossen. Nach Angaben von Präsident Gitanas Nausėda handelte es sich um eine russische Drohne vom Typ "Gerbera", die ursprünglich die Ukraine angreifen sollte, aber durch ukrainische elektronische Kampfmittel vom Kurs abgekommen war. Italienische NATO-Kampfjets des Luftpolizeieinsatzes vom Stützpunkt Šiauliai schossen sie nahe dem Dorf Pratkūnai im Bezirk Kaišiadorys ab. Der Fund von Sprengstoff an Bord erhöht die Besorgnis über künftige Vorfälle.
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EU schlägt Sanktionspaket mit 1.576 Einträgen gegen russische Rüstungsindustrie vor
Der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) hat am 16. September dem Ausschuss der Ständigen Vertreter (COREPER) einen neuen Vorschlag für ein Sanktionspaket gegen den russischen militärisch-industriellen Komplex vorgelegt. Es enthält 1.576 natürliche und juristische Personen, die mit der russischen „Defence-Industrie“ und der Unterstützung des Krieges gegen die Ukraine in Verbindung stehen. Der nächste Schritt ist eine technische Prüfung in einer Arbeitsgruppe des Rates der EU.
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Ukraine testet erfolgreich neuen Abfangjäger gegen russische Jet-Drohnen
Am 15. September gab Präsident Wolodymyr Selenskyj bekannt, dass die Ukraine einen neuen Drohnenabfangjäger erfolgreich getestet hat, der gegen russische Jet-Drohnen vom Typ Shahed eingesetzt werden soll. Bei dem Test wurde ein Shahed getroffen, doch die Steuerung des Abfangjägers muss noch weiter verfeinert werden. Die Bekanntgabe erfolgte nach einer Besprechung mit dem Generalstabschef Mychajlo Drapatyj und Verteidigungsminister Jewhenij Chmara, bei der auch weitere Militäroperationen, die Entwicklung von Langstreckenfähigkeiten und diplomatische Schritte zur Deeskalation erörtert wurden.
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Russischer Drohnenangriff auf Grenzübergang an der polnisch-ukrainischen Grenze
Russland hat einen Drohnenangriff auf einen internationalen Straßengrenzübergang an der Grenze zwischen Polen und der Ukraine ausgeführt. Der Vorfall wirft Fragen zur Eskalation an einer Grenze zu einem NATO- und EU-Staat auf.
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Sybiha fordert Sanktionen gegen Russland nach jedem Großschlag auf die Ukraine
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha hat bei einem gemeinsamen Auftritt mit dem polnischen Außenminister Radosław Sikorski in Kiew gefordert, westliche Partner sollten nicht auf große Sanktionspakete warten, sondern nach jedem massiven russischen Angriff auf die Ukraine neue Sanktionen verhängen. Er schlug ein „Anti-Ballistic Package“ vor, mit dem Russland die Fähigkeit zur Produktion von ballistischen Raketen und Drohnen sowie der Zugang zu militärischen Technologien entzogen werden soll.
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Trump fordert Selenskyj auf, Angriffe auf russische Diesel-Infrastruktur zu stoppen
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj aufgefordert, die Angriffe auf russische Dieselkraftstoff-Infrastruktur einzustellen. Bei einem Besuch des Irish-Open-Golfturniers in seinem Club in Doonbeg, Irland, am 13. September 2026 erklärte Trump, diese Angriffe verursachten einen weltweiten Diesel-Engpass. Zugleich bestritt er, dass der US-Krieg gegen den Iran die Ursache sei, und verwies stattdessen auf den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine. Trump bot keine Belege für seine Behauptung an.
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Russische Drohnenangriffe nahe polnischer Grenze: Treffer an Lokomotive eines Kyiv-Warschau-Zuges
In der Nacht zum 13. September 2026 hat Russland die Region Wolyn nahe dem Grenzübergang Jahodyn-Dorohusk mit Drohnen angegriffen. Eine Drohne traf die Lokomotive eines Passagierzugs der Strecke Kyjiw–Warschau etwa zwei Kilometer vor der polnischen Grenze. Nahe dem Grenzübergang geriet eine Tankstelle in Brand, mehrere Lastwagen wurden zerstört. Verletzt wurden nach offiziellen Angaben zwei Lastwagenfahrer; im Zug selbst kam niemand zu Schaden, weil das Personal der Ukrzaliznytsia 15 Minuten vor dem Einschlag evakuiert hatte. Ein Sonderzug mit ehemaligen europäischen Spitzenpolitikern, darunter Boris Johnson und der außenpolitische Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz, Günter Sautter, hatte den Bahnhof kurz vor dem Angriff verlassen. Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk berief eine Sondersitzung des Regierungszentrums für Sicherheit ein und schloss nicht aus, dass die russische Eskalation auch polnisches Territorium treffen könnte.
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Polens Außenminister Sikorski: Warschau wird Eröffnung von EU-Beitrittsclustern für die Ukraine nicht blockieren
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski erklärte bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Andrij Sybiha in Kiew, dass Polen die Eröffnung weiterer EU-Beitrittsverhandlungskapitel für die Ukraine nicht behindern werde. Er verwies auf die Bereitschaft der Ukraine laut EU-Kommission und betonte die Sicherheitsverflechtung beider Länder angesichts russischer Angriffe nahe der polnischen Grenze.
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Ukraine bittet europäische Verbündete um zusätzliche 27 Milliarden Dollar bis Jahresende
Präsident Selenskyj hat europäischen Partnern mitgeteilt, dass die Ukraine bis Ende des Jahres weitere 27 Milliarden US-Dollar benötigt. Europäische Beamte zeigten sich von der Höhe des Defizits überrascht und prüfen Umfang, Ursachen und mögliche Finanzierung. Diskutiert werden eine beschleunigte Auszahlung des EU-Kredits und die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte.
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Russland fliegt schwere Raketen- und Drohnenangriffe auf Kiew – kurz nach Abflug der US-Gesandten
In der Nacht zum 8. September 2025 hat Russland einen massiven kombinierten Raketen- und Drohnenangriff auf Kiew und andere Regionen der Ukraine geflogen. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden 175 Luftziele abgefangen oder unterdrückt, darunter ballistische Raketen, Marschflugkörper und 166 Drohnen vom Typ Shahed. In Kiew wurden mindestens zwei Menschen getötet und Dutzende verletzt; in mehreren Stadtbezirken entstand Schäden an Wohnhäusern, Infrastruktur und Unternehmen. Der Angriff erfolgte unmittelbar nach der Abreise der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner aus Kiew, die zuvor ein dreitägiges gegenseitiges Aussetzen von Angriffen auf die jeweiligen Hauptstädte vereinbart hatten. Polen schickte daraufhin seine Militärluftfahrt in die Luft.
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Ramstein-Treffen: Deutschland liefert PAC-2-Raketen aus Bundeswehr-Beständen und kündigt „City Dome“-Projekt an
Beim 36. Treffen der Ukraine Defense Contact Group im Ramstein-Format am 8. September hat Deutschland die sofortige Lieferung von PAC-2-Abfangraketen für Patriot-Systeme sowie zusätzliche AIM-9-Raketen aus Bundeswehr-Beständen angekündigt. Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius stellte zudem das Projekt „City Dome“ zum Schutz ukrainischer Städte vor, während NATO-Generalsekretär Mark Rutte vor Rekordverlusten unter der Zivilbevölkerung warnte.
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Witkoff und Kushner erstmals in Kiew: USA kündigen „Winterpaket“ und Rückkehr zum trilateralen Format an
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner haben am 6. September erstmals seit Beginn der Verhandlungen im Februar 2025 Kiew besucht, nachdem sie am Vortag in Moskau mit Wladimir Putin gesprochen hatten. In Kiew führten sie drei Gesprächsrunden mit Präsident Wolodymyr Selenskyj, an deren zweiter Runde auch die Nationalen Sicherheitsberater Frankreichs, Deutschlands und Großbritanniens teilnahmen. Beide Seiten sprachen anschließend von „substanziellen“ Gesprächen und kündigten die Rückkehr zum Format USA–Ukraine–Russland sowie ein US-unterstütztes „Winterpaket“ für die Ukraine an. Konkrete Durchbrüche wurden nicht vermeldet; der Kreml bekräftigte seine Maximalforderungen.
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Russland greift erneut Fährübergang Orliwka an der ukrainisch-rumänischen Grenze an
In der Nacht zum 6. September 2026 haben russische Streitkräfte die Grenzinfrastruktur im Rajon Ismajil in der Oblast Odessa angegriffen. Der internationale Fährübergang Orliwka an der ukrainisch-rumänischen Grenze wurde daraufhin vorübergehend geschlossen. Es ist bereits der zweite Angriff auf den Übergang innerhalb einer Woche und der vierte seit Beginn der großangelegten Invasion. Rumänien löste kurzzeitig Luftalarm aus und brachte Luftverteidigungskräfte in Bereitschaft. Der Übergang wurde am Morgen des 7. September wieder im Normalbetrieb geöffnet.
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Trump-Gesandte Witkoff und Kushner reisen am Wochenende nach Moskau und Kiew
US-Präsident Donald Trumps Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner werden laut einer Bestätigung von Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag (5. September) nach Moskau und am Sonntag (6. September) nach Kiew reisen. Trump erklärte, die Gesandten brächten einen Vorschlag zur Beendigung des Krieges mit. Selenskyj sagte in seiner Abendansprache am Freitag, dem 4. September, die Ukraine werde die "normale Funktionsfähigkeit des russischen Luftraums" sicherstellen und während der Besuche keine Luftangriffe auf Russland fliegen; gleichzeitig forderte er Russland zur Spiegelung dieser Zurückhaltung auf.
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Spanien will Patriot-Raketenlieferungen an die Ukraine erhöhen
Der spanische Außenminister José Manuel Albares hat angekündigt, dass Spanien seine Lieferungen von Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme an die Ukraine aufstocken wird. Die Ankündigung erfolgte am 3. September beim Treffen der EU-Außenminister in Irland, nach einem bilateralen Treffen mit dem ukrainischen Außenminister Andriy Sybiha am 2. September.
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Russische Drohne trifft SBU-Zentrale in Kiew – Brand und Schäden an geschütztem Kulturerbe
Am 4. September 2026 hat eine russische Drohne das zentrale Gebäude des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) auf der Wolodymyrska-Straße in Kiew getroffen, gegenüber der Sophienkathedrale. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj war die Drohne direkt auf das Büro des amtierenden SBU-Leiters Oleksandr Poklad gerichtet, der sich zum Zeitpunkt des Einschlags nicht darin aufhielt. Durch den Aufprall entstand ein Brand, der das Geschoss und die Außenwand des Gebäudes beschädigte; Verletzte und Sachschäden am benachbarten Gebäude des Nationalen Schutzgebiets „Sophia von Kiew“ wurden gemeldet.
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Moskauer Flughäfen zum zweiten Mal in Folge nachts geschlossen – Selenskyj warnt vor russischem Luftraum
Die Moskauer Flughäfen Wnukowo und Scheremetjewo haben in der Nacht zum 3. September zum zweiten Mal in Folge den Flugbetrieb eingestellt, nachdem der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj internationale Fluggesellschaften und Versicherer vor der zunehmenden Gefahr im russischen Luftraum gewarnt hatte. Rosawiazija meldete temporäre Beschränkungen an Flughäfen in der Region Moskau, laut Flightradar24 wurden Hunderte Flüge annulliert oder verspätet. Die Ukraine hat die ICAO offiziell informiert und ein vollständiges Verbot von Zivilflügen über Russland gefordert; die ICAO aktualisierte daraufhin ihre Sicherheitsempfehlungen für Konfliktgebiete. Russische Amtsträger wiesen die Warnungen zurück, Wladimir Putin sprach von „Staatsterrorismus“.
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Indiens Außenminister Jaishankar zu historischem Besuch in Kiew eingetroffen
Indiens Außenminister Subrahmanyam Jaishankar ist am 3. September in Kiew eingetroffen – der erste eigenständige bilaterale Besuch eines indischen Außenministers in der Ukraine überhaupt. Bei Gesprächen mit seinem ukrainischen Amtskollegen Andrij Sybiha und Präsident Wolodymyr Selenskyj standen Friedensbemühungen, bilaterale Zusammenarbeit, die Freiheit der Schifffahrt im Schwarzen Meer und die globale Ernährungssicherheit im Mittelpunkt. Jaishankar erklärte, der russisch-ukrainische Krieg sei durch Diplomatie zu lösen und nicht durch Entscheidungen einzelner Staaten über den Kauf russischen Öls.
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Putin: Friedensverhandlungen sollen direkt zwischen Russland und Ukraine geführt werden
Beim Wirtschaftsforum in Wladiwostok hat Wladimir Putin gesagt, Russland und die Ukraine müssten ein Kriegsende vorrangig untereinander aushandeln, andere Staaten könnten dies nur flankieren. Gleichzeitig bezeichnete er die ukrainischen Warnungen vor der russischen Luftraumgefahr als „Staatsterrorismus“ und kritisierte westliche Partner der Ukraine als stillschweigend.
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Bewaffnete Konfrontation zwischen SBU und HUR in Kiew fordert Verletzte – Selenskyj fordert personelle Konsequenzen
Am Morgen des 2. September kam es in der Jurij-Szumskoho-Straße im Kiewer Stadtteil Dnipro zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen Operativen des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und Personal des Militärnachrichtendienstes (HUR) des Verteidigungsministeriums. Medien brachten den Vorfall mit dem Verschwinden des stellvertretenden Kommandeurs des Russischen Freiwilligenkorps (RDK), Stepan Kaplunow, in Verbindung. Präsident Selenskyj verurteilte den Zwischenfall am Abend als „absolut beschämend" und kündigte personelle Entscheidungen an.