Wolodymyr Selenskyj
Wolodymyr Selenskyj ist ein ukrainischer Politiker und ehemaliger Schauspieler, der 2019 zum Präsidenten der Ukraine gewählt wurde. Vor seiner politischen Karriere wurde er als Komiker und Produzent bekannt, insbesondere durch die Fernsehserie „Diener des Volkes“, in der er einen Lehrer spielte, der Präsident wird. Seit der großangelegten russischen Invasion der Ukraine im Jahr 2022 führt er die Kriegsführung des Landes an und ist zum wichtigsten internationalen Fürsprecher der Ukraine geworden.
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Zelensky kündigt ukrainische Zustimmung zu sicherer Schwarzmeer-Passage an und wartet auf Russlands Antwort
Beim sechsten Gipfel der Internationalen Krim-Plattform am 23. September erklärte Präsident Wolodymyr Selenskyj, die Ukraine habe sich auf ein Regime für die sichere Durchfahrt von Schiffen im Schwarzen Meer geeinigt und warte über Vermittler auf eine russische Antwort. Ägypten, Indien und die Türkei hätten schriftliche Vorschläge vorgelegt; diese lägen „auf dem Tisch“. Selenskyj verband die weltweit gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise mit der russischen Besetzung der Krim seit 2014.
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Selenskyj nennt 890 km eroberte und 800 km befreite Fläche – Kreml sieht keine Voraussetzungen für Friedensgespräche
In einem Interview mit dem Wall Street Journal erklärte Wolodymyr Selenskyj, Russland habe 2026 rund 890 km ukrainisches Territorium besetzt, die Ukraine habe im selben Zeitraum etwa 800 km zurückgewonnen. Die russischen Verluste bezifferte er auf 270.000 Personen. Er bezeichnete die Lage an der Front als nahezu eingefroren, bekräftigte nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump in New York seine Bereitschaft zu einem Dreiertreffen mit Wladimir Putin und warf den russischen Generälen vor, Putin nicht die Wahrheit zu sagen. Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, es gebe derzeit keine Voraussetzungen für einen „Friedenspfad“ und verwies auf die Notwendigkeit von Vorarbeiten auf Expertenebene.
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Polens Außenminister Sikorski trifft belarussischen Außenminister in New York – erstes Gespräch dieser Ebene seit etwa zehn Jahren
Der polnische Außenminister Radosław Sikorski ist am Radoen der UN-Generalversammlung in New York mit dem belarussischen Außenminister Maxim Ryzhenkov zusammengetroffen. Es war laut Sikorski das erste Treffen dieser Ebene zwischen Polen und Belarus wahrscheinlich seit 2016. Sikorski sprach von einem „Durchbruch“ und stellte eine mögliche Normalisierung der Beziehungen in Aussicht, einschließlich der baldigen Eröffnung eines neuen polnischen Botschaftsgebäudes in Minsk.
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Rubio trifft Lawrow in New York am Rande der UN-Generalversammlung
US-Außenminister Marco Rubio trifft am Mittwoch, den 23. September, in New York den russischen Außenminister Sergei Lawrow. Das Treffen findet am Rande der UN-Generalversammlung statt und folgt auf ein Gespräch von Wolodymyr Selenskyj mit US-Präsident Donald Trump einen Tag zuvor.
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Rubio: Kein Energie-Waffenstillstand zwischen Ukraine und Russland, aber Verhandlungen möglich
US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass es derzeit keine Vereinbarung über einen Energie-Waffenstillstand zwischen der Ukraine und Russland gibt. Zugleich sagte er, beide Seiten hätten Interesse an einer begrenzten Waffenruhe für Energie und Getreide bekundet. Rubio traf am Rande der UN-Generalversammlung in New York auch mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow zusammen.
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Selenskyj trifft Japans Premierministerin Takaichi in New York
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj ist am Rande der UN-Generalversammlung in New York mit der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi zusammengetroffen. Selenskyj dankte ihr für die japanische Unterstützung im Krieg gegen Russland und lud sie nach Kiew ein.
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Tsichanouskaja: Lukaschenko wird Putin erneut Angriffe auf die Ukraine aus dem Norden ermöglichen
Die belarussische Oppositionsführerin Swjatlana Tsichanouskaja hat am Rande der UN-Generalversammlung in New York erklärt, Lukaschenko sei bereit, Putin erneut belarussisches Territorium, Logistik und Infrastruktur für Angriffe auf die Ukraine von der Nordgrenze aus zur Verfügung zu stellen. Sie beschrieb die Beziehung der beiden Machthaber als „symbiotische Freundschaft" und warnte vor einer möglichen Eskalation auch gegen EU-Staaten.
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Macron wirbt in UN-Rede für mehr Abwehrraketen für die Ukraine und „doppelten Moratorium“
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am 22. September bei der Generaldebatte der 81. UN-Generalversammlung in New York mehr Abwehrraketen für die Ukraine vor dem Winter sowie ein „doppeltes Moratorium“ gegen Angriffe auf Energie- und zivile Infrastruktur und gegen Feindseligkeiten im Schwarzen Meer gefordert. Er kündigte zudem eine Stärkung der ukrainischen Luftabwehr durch Lieferung von Radaren und Abwehrraketen an und sprach sich für eine Reform des UN-Sicherheitsrats aus.
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Selenskyj trifft IWF-Chefin Georgieva in New York – IWF will bei der Suche nach Finanzmitteln für 2027 helfen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York die geschäftsführende IWF-Direktorin Kristalina Georgiewa getroffen. Selenskyj erklärte anschließend, der IWF werde der Ukraine helfen, einen Teil der für die finanzielle Stabilität 2027 benötigten Mittel zu finden. Er informierte Georgiewa über die Sicherheitslage und veränderte russische Luftangriffstaktiken und kündigte an, die Werchowna Rada werde die noch ausstehenden Gesetze für die Finanzhilfe bis Jahresende verabschieden.
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EU verlängert Sanktionen gegen Russland um drei Jahre – Usmanow und Fridman von Liste gestrichen
Die EU-Botschafter einigten sich am 22. September 2026 darauf, die individuellen Sanktionen im Zusammenhang mit der territorialen Integrität der Ukraine um 36 Monate bis zum 22. September 2029 zu verlängern. Im Gegenzug wurden die russischen Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman von der Liste gestrichen. Lettland, das die Delistings zuvor blockiert hatte, enthielt sich bei der Abstimmung und kündigte eigene nationale Sanktionen gegen beide an. Die Ukraine kritisierte die Entscheidung scharf.
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Selenskyj und Trump beraten in New York über Energie-Waffenstillstand und Patriot-Lizenzen
Am 22. September 2026 trafen sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der US-Präsident Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Ukraine schlug einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe auf Energieinfrastruktur vor; die USA wollen den Vorschlag an Russland weiterleiten. Zudem sprachen beide über die Lizenzierung der Patriot-Produktion in der Ukraine. Selenskyj erklärte sich bereit, Trump jederzeit persönlich zu treffen, und äußerte Hoffnung auf ein Kriegsende vor dem Winter.
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Ukrainische Drohnen treffen Kuibyschewer Raffinerie in Samara – Großbrand auf dem Werksgelände
In der Nacht zum 22. September 2026 haben ukrainische Drohnen die Kuibyschewer Ölraffinerie im russischen Samara angegriffen und einen großflächigen Brand auf dem Werksgelände ausgelöst. Der Generalstab der Streitkräfte der Ukraine und die Streitkräfte der unbemannten Systeme bestätigten den Angriff. In derselben Nacht wurde auch die Raffinerie Bashneft-UNPZ in Ufa getroffen.
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Ehemaliger Generalstaatsanwalt Krawtschenko nach Auslandsreise nicht nach Ukraine zurückgekehrt
Der ehemalige ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko hat nach dem Ende seines selbst angeordneten fünftägigen Dienstreise am 18. September nicht an seinen Arbeitsplatz im Büro des Generalstaatsanwalts zurückgekehrt. Bis zum 21. September lagen dem Büro keine Informationen über seinen Aufenthaltsort oder eine Rückkehr vor. Krawtschenko war am 14. September vom Präsidenten suspendiert und am 15. September vom Parlament als Generalstaatsanwalt entlassen worden, nachdem er zuvor Verdachtsmeldungen gegen den NABU-Direktor und eine Person aus dem Umfeld des SAPO-Chefs unterzeichnet hatte. Am 21. September wurde er auf eigenen Antrag aus den Organen der Staatsanwaltschaft entlassen.
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EU-Sanktionen gegen Russland vor Ablauf: Streit um Usmanow und Fridman blockiert Verlängerung
Das Coreper der EU konnte am 21. September 2026 erneut keine Einigung über die Verlängerung der EU-Einzelsanktionen gegen Russland erzielen. Grund ist der Streit um die Streichung der Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman von der Liste, die die Slowakei und Frankreich fordern. Ohne einstimmigen Beschluss läuft das Regime mit rund 3.000 Einträgen um Mitternacht am 22. September aus.
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Ukrainischer Drohnenangriff legt Moskauer Ölraffinerie lahm
In der Nacht zum 20. September haben ukrainische Streitkräfte mit einem großangelegten Drohnen- und Raketenangriff auf Moskau und das Moskauer Gebiet die Gazpromneft-Raffinerie (Moskowski NPZ) im Stadtteil Kapotnja getroffen. Beide primären Rohöl-Destillationsanlagen fingen Feuer, die Raffinerie stellte die Rohölverarbeitung vollständig ein. Laut Generalstab der ukrainischen Streitkräfte sind durch die kumulierten ukrainischen Angriffe inzwischen mehr als 45 Prozent der projektierten russischen Raffineriekapazität außer Betrieb. Der Angriff fiel auf den Tag der Duma-Wahlen; Moskaus Behörden lösten nach ISW-Einschätzung keine Luftalarmsirenen aus und warnten die Bevölkerung nicht per SMS.
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Russland greift Ukraine mit 172 Drohnen über Nacht an, zehn Oblasten getroffen
In der Nacht zum 21. September 2026 hat Russland die Ukraine mit 172 Drohnen verschiedener Typen angegriffen, darunter 64 reaktive Shaheds sowie Drohnen vom Typ Gerbera, Parodia-Täuschdrohnen und Banderole/Dan-T-Raketendrohnen. Nach Angaben der ukrainischen Luftwaffe wurden bis 08:00 Uhr 147 Drohnen sowie eine Banderole/Dan-T abgeschossen oder unterdrückt. Präsident Selenskyj wertete den Angriff als „hart und zielgerichtet“ und als Signal dafür, dass Russland bereit sei, den Krieg auszuweiten.
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Russische Drohnenangriffe auf Saporischschja treffen Universität und Einkaufszentrum
In der Nacht zum 21. September 2026 hat Russland die Stadt Saporischschja mit einem massiven Drohnenangriff überzogen. Zwei neunstöckige Wohnhäuser, das Einkaufszentrum Intrade am Sobornyj-Avenue sowie drei Gebäude der Nationalen Universität Saporischschja (ZNU) wurden getroffen. Das unter Denkmalschutz stehende dritte Lehrgebäude der ZNU von 1902 erhielt einen direkten Treffer und brannte großflächig aus. Bei dem Angriff wurden mehrere Zivilisten verletzt.
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Generalstab meldet 238 Gefechte an Tag 1671 – Schwerpunkt Kostjantyniwka und Pokrowsk
Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte hat am 21. September 2026 (Tag 1671 der russischen Vollinvasion) 238 Kampfeinsätze an der Front gemeldet. Die heftigsten Kämpfe fanden auf den Richtungen Kostjantyniwka und Pokrowsk statt. Die geschätzten Gesamtverluste der russischen Streitkräfte seit dem 24. Februar 2022 werden mit rund 1.519.650 Personen angegeben.
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Trump drängt Selenskyj zum Stopp der Angriffe auf russische Raffinerien – Treffen in New York geplant
US-Präsident Donald Trump hat den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj in einem Telefonat am 20. September wiederholt aufgefordert, die Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, und verwies dabei auf steigende Dieselpreise. Am 21. September schrieb Trump auf Truth Social, Russland habe die Kontrolle über seine Dieselproduktion „verloren“ und verwies auf die erfolgreichen ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien. Selenskyj signalisierte Bereitschaft zu Deeskalationsschritten, knüpfte diese jedoch an die Bedingung, dass Russland seinerseits die Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur einstellt. Beide Präsidenten einigten sich auf ein persönliches Treffen am 22. September am Rande der UN-Generalversammlung in New York.
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Selenskyj und Trump telefonieren und vereinbaren Treffen in New York
Am Abend des 20. September führten der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump ein Telefongespräch, in dem sie ein persönliches Treffen in New York am Rande der UN-Generalversammlung vereinbarten. Selenskyj dankte Trump für den Besuch der US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew am 6. September sowie für die Unterzeichnung des Lindsey-Graham-Gesetzes zu Sanktionen gegen Russland. Laut Axios-Quellen forderte Trump Selenskyj wiederholt auf, ukrainische Angriffe auf russische Ölraffinerien einzustellen, und verband dies mit steigenden globalen Dieselpreisen.